Stadtgeschichte Fürth · Straßenporträt
Schulhof
Warum heißt die Straße so?
Historischer Standort der jüdischen Kultusgemeinde zwischen Königstraße und Mohrenstraße. Die Seitengasse wurde am 14. Mai 1889 offiziell „Israelitischer Schulhof“ genannt. Dort lagen die Klaus (Schulhof 5) und das Rabbinerhaus mit Gemeindebüros (Schulhof 6). Die historische Bebauung wurde 1938 verwüstet und bis April 1939 abgerissen.
Systematische A–Z-Prüfung: Bisheriger Quellenstand zugeordnet – der ursprüngliche Benennungsakt wurde dafür nicht automatisch erneut eingesehen · Historischer Namens-/Lagekontext
Quellenstatus (v400): Historischer Karten-, Chronik- oder Baubeleg; Benennungsabsicht nicht automatisch belegt
Geschichte und Entwicklung
Historischer Zeitbezug: 14.05.1889 amtliche historische Benennung
Menschen, Häuser und Berufe
Historische Adress- und Berufsverzeichnisse geben Einblicke in die Menschen und Tätigkeiten entlang der Straße. Die folgenden Einträge beziehen sich auf die jeweils angegebene Zeit.
- Schulhof 10eHistorischer Adressbeleg: 1886 · Schuldenzucker, Joh. Michael · Kohlenhändler u. Wirt.
Quellen und weiterführende Nachweise
Quelle zum Forschungsstand (Beweiswert siehe Status) · Weitere Quelle zur Straßengeschichte · Historisches Straßenverzeichnis
Weitere historische Belege und Forschungsdetails anzeigen
Einordnung der Namenserklärung: Haus der Bayerischen Geschichte; keine heutigen Hausnummern oder erhaltene Originalbauten
Historische Haus- und Adresshinweise
Die Jahreszahlen bezeichnen historische Haus- oder Adressangaben, nicht das Jahr der Straßenbenennung. Alte Hausnummern und heutige Grundstücke sind nicht automatisch identisch.
- Schulhof 10e · Historische Datierung: 1886 · Schuldenzucker, Joh. Michael · Kohlenhändler u. Wirt. · Adressbuchquelle
- Schulhof 1 · Historische Datierung: 1891 · Adressbuchquelle
- Schulhof 5 · Historische Datierung: 1891 · Adressbuchquelle
- Schulhof 2 · Historische Datierung: 1899 · Adressbuchquelle
- Schulhof 5 · Historische Datierung: 1899 · Adressbuchquelle