Kleeblattmuseum · Ringen und Schwerathletik
Fritz Bräun
Aus Fürth zu den europäischen Spitzenringern
1903–1982
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Fritz Bräun wurde am 4. Dezember 1903 in Fürth geboren und kam schon als Jugendlicher zum Ringen. Die Chronik des Athleten-Clubs Oberstein nennt für 1913 bis 1924 einen Fürther Athletikverein als frühe sportliche Heimat; die genaue Vereinsbezeichnung wird in anderen Überlieferungen teilweise abweichend geführt und ist deshalb nicht mit der erst 1945 gegründeten Organisation ASV Fürth zu verwechseln.
Mit nur 17 Jahren wurde Bräun 1921 Deutscher Meister im griechisch-römischen Mittelgewicht, 1922 Vizemeister. 1924 ging er zum ASV Bad Kreuznach, wurde erneut Deutscher Meister und Europameister in Neunkirchen; 1925 wiederholte er beide Titel und gewann mit Bad Kreuznach die Mannschaftsmeisterschaft. 1926 belegte er bei der Europameisterschaft in Riga Rang zwei.
1929 wechselte er nach Oberstein. Dort war er als Ringer und Trainer tätig, gewann 1931 einen weiteren deutschen Titel und erreichte 1932 und 1934 Podestplätze. Bräun starb am 10. Januar 1982 in Idar-Oberstein. Seine Biografie zeigt, wie weit die Wege talentierter Sportler aus den frühen Fürther Athletikvereinen führen konnten.
Weitere Darstellung im Kleeblattmuseum: Sportpersonen-Biografie Fritz Bräun. Die Vereinspersonen-Seite dokumentiert zusätzlich die jeweilige Vereinszuordnung.