Kleeblattmuseum · Schützenwesen und Vereinsleben
Emil Most
Festwirt und Schützenkönig im Umfeld des Geismannsaals
1936/37 dokumentiert
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Emil Most gehörte zu einer Fürther Wirtsfamilie, die mit dem Geismannsaal verbunden war. Die Chronik von 1936 nennt ihn als Festwirt und als Sohn von Michel Most, des damaligen Saalpächters. Sein Name begegnet bei den Festlichkeiten der Königlich privilegierten Schützengesellschaft.
Bei der Jahreszuordnung zeigen die Quellen eine deutliche Abweichung: Die damalige Chronik von 1936 bezeichnet Emil Most bereits als neuen Schützenkönig, während die heute veröffentlichte Königsliste des Vereins ihn erst für 1937 führt. Im Jahr 1937 berichtet die Chronik wiederum über den Übergang der Königswürde.
Dieser Widerspruch könnte mit der Zählweise von Wahl- und Festjahr zusammenhängen; er ist dadurch aber noch nicht geklärt. Deshalb stehen hier die historischen Nennungen im Vordergrund, ohne ihm eine ungesichert genaue Regentschaft zuzuschreiben.