Kleeblattmuseum · Schützenwesen und Vereinsleben
Johann Georg Kißkalt
Baumeister, Eisenbahnbauunternehmer und Alpenvereinsmitglied
1891–1907 dokumentiert
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Johann Georg Kißkalt war Baumeister und Eisenbahnbauunternehmer in Fürth. Das Adressbuch von 1899 nennt ihn an der Schwabacher Straße 133 und mit einer Bauhütte an der Badstraße 75. In den Mitgliederverzeichnissen der Fürther Alpenvereinssektion begegnet die kürzere Namensform Georg Kißkalt; dort ist als Beitrittsjahr 1891 angegeben.
Die Verbindung zu konkreten Bauprojekten, etwa an der Mühlstraße und in der Amalienstraße, gehört zur Fürther Baugeschichte und zeigt das berufliche Umfeld des Unternehmers. In der Königlich privilegierten Schützengesellschaft erscheint für 1900 ebenfalls ein König namens Georg Kißkalt.
Die Übereinstimmung des Namens legt nahe, dass es sich beim Schützenkönig um den Baumeister handelte. Weil die Schützenliste weder Beruf noch Adresse nennt, bleibt diese spezielle Rollenverknüpfung vorläufig. Ausgeschlossen werden muss die Verwechslung mit Georg Christoph Kißkalt, der als Konditor geführt wird.