Kleeblattmuseum · Fürther Vereins- und Stadtgeschichte
Theodor Klinger
Vom Fürther Privatier zum Förderer der Arbeiterkolonien
1891–1899 nachgewiesen
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Für die Vereinsgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts steht Theodor Klinger für eine Form bürgerlichen Engagements, die soziale Hilfsangebote mit der Organisation von Vereinen verband. Die Fürther Adressbücher zeigen ihn 1893 als Privatier an der Hirschenstraße 33; im Einwohnerverzeichnis begegnet auch die ausführlichere Namensform Adam Christof Theodor Klinger.
Der Verein für Arbeiterkolonien in Fürth führt Klinger 1891 und 1899 als Vorstand. Eine zeitgenössische Fürther Stadtbeschreibung nennt ihn außerdem als Gründer eines Unterstützungsvereins für die freiwillige Feuerwehr. Die Verbindung beider Tätigkeiten zeigt, dass sich Fürther Vereinsfunktionäre nicht zwangsläufig auf eine Aufgabe beschränkten.
Geburts- und Sterbedaten lassen sich aus diesen Adress- und Vereinsbelegen allein nicht sicher gewinnen. Die Texte belegen Funktionen in bestimmten Jahren, keine durchgehende Amtszeit dazwischen.