Kleeblattmuseum · Frauenvereine und Sozialarbeit
Babette Langhans
Vorstandsfrau in der freiwilligen Fürther Kriegsfürsorge
1891–1899 dokumentiert
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Babette Langhans gehörte zu den Fürther Frauen, die sich im 19. Jahrhundert für die freiwillige Fürsorge für kranke und verwundete Soldaten engagierten. Die städtischen Vereinsregister von 1891 und 1899 nennen sie in der Leitung des entsprechenden Frauenvereins.
Die Vereinsarbeit gehörte zu einer Form öffentlicher weiblicher Tätigkeit, lange bevor Frauen in gleicher Weise Zugang zu kommunalen Ämtern hatten. Die Quellen beschreiben Langhans als Bürgermeistersgattin und erlauben die Zuordnung der beiden Vereinsnennungen.
Aus dieser gesellschaftlichen Bezeichnung folgen aber weder persönliche Lebensdaten noch die einzelnen Leistungen innerhalb des Vereins. Diese wären mit Vereinsschriften und Korrespondenzen noch zu erschließen.