Kleeblattmuseum · Fürther Berufsvereine
Joachim Mölkner
Tünchergehilfe und Vereinsvorstand im Fürther Handwerk
1891–1899 nachgewiesen
Lebensweg und Vereinsgeschichte
Joachim Mölkner lebte in einer städtischen Arbeitswelt, in der berufliche Identität und geselliges Vereinsleben eng miteinander verbunden waren. Das Einwohnerverzeichnis von 1893 nennt ihn als Tünchergehilfen an der Maxstraße 4. Der Beruf umfasste die handwerkliche Arbeit an Wänden und Oberflächen, die im wachsenden Fürth benötigt wurde.
Für 1891, 1893 und 1899 verzeichnen die Fürther Adressbücher Mölkner als Vorstand des Vergnügungsvereins der Tünchergehilfen. Diese Belege zeigen einen Zusammenschluss von Berufskollegen, der über die reine Arbeitsorganisation hinaus der gemeinsamen Geselligkeit diente.
Aus den drei nachgewiesenen Amtsnennungen lässt sich nicht ableiten, dass Mölkner jeden Tag von 1891 bis 1899 ununterbrochen den Vorsitz führte. Seine genauen Lebensdaten sind noch nicht erschlossen.