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Historisches Fürther Straßenlexikon

Bäumenstraße

Warum heißt die Straße so?

Der rekonstruierte Stadtplan von 1819 stellt „Neuegasse“ der späteren Bezeichnung „Bäumenstraße“ gegenüber. Der Namenswechsel ist damit kartografisch dokumentiert; Grund und Datum eines amtlichen Beschlusses sind dadurch noch nicht belegt.

Datierung nach Quelle: Stadtplan 1819 / Rekonstruktion 2006

Nachweisstufe: Kartografische Namensentsprechung (sekundär, nicht amtlicher Beschluss)

Quelle zur Namenserklärung

Ausführliche Straßenbiografie

Sandstein, Gasthäuser und die Menschen hinter den Fassaden

Auf dem rekonstruierten Stadtplan von 1819 erscheint für diesen Teil Fürths die Neuegasse. Die spätere Bäumenstraße ist eine besonders anschauliche Zeugin des alten Marktortes: Viele Anwesen besitzen Kerne aus dem 18. Jahrhundert und wurden im Lauf späterer Generationen erweitert, aufgestockt oder mit neuen Fassaden versehen. Die kartografische Namensentsprechung belegt für sich genommen noch keinen förmlichen Umbenennungsbeschluss.

Die Denkmalliste datiert das Wohnhaus Nummer 1 auf 1739 und seine Aufstockung auf 1858. Das historische Gasthaus Nummer 4 wird für 1727 beschrieben; Nummer 10, ebenfalls aus dem frühen 18. Jahrhundert, besitzt ein Mansarddach mit aufwändigem Giebel. An Nummer 19 stammen Kern und Hauptfassade aus unterschiedlichen Phasen: Ein Baukern von 1723 wurde 1867 durch Johann Michael Zink umgestaltet. Allein dieser Häuserzug zeigt den langsamen Wandel städtischer Architektur.

Das Leben hinter den Fassaden erschließen Gewerbe- und Adressbelege: Kompassmacher Paul Stockert gab 1873 seine Wohnung bei dem Flaschnermeister Michael Bertram Kunstmann in der damaligen Bäumenstraße 8 an. 1874 zog er in die historische Nummer 21. Ein Umzug ist hier belegt, nicht aber Eigentum an den genannten Häusern; die alten Nummern dürfen keinesfalls ohne Konkordanz von 1890 auf die Denkmallistenhäuser übertragen werden.

Mit dem ehemaligen Amtsgericht an Bäumenstraße 32/Hallstraße 1 trat 1898 bis 1900 eine monumentale staatliche Sandsteinanlage neben die ältere kleinteilige Bebauung. So erzählt die Straße auch von der wachsenden Bedeutung städtischer Verwaltung und Justiz.

Quellenkritischer Hinweis: Historische Bewohner- und Gewerbeadressen sind nicht durch bloße Zahlengleichheit mit den heutigen Denkmaladressen identifiziert.

Die Biografie dieser Straße

Quellenprofil mit Adressgeschichte

Der rekonstruierte Stadtplan von 1819 stellt „Neuegasse“ der späteren Bezeichnung „Bäumenstraße“ gegenüber. Der Namenswechsel ist damit kartografisch dokumentiert; Grund und Datum eines amtlichen Beschlusses sind dadurch noch nicht belegt.

Zur Adressgeschichte liegen 68 Quellenbeobachtungen im Forschungsbestand vor; 12 ausgewählte Belege sind in diesem Straßenprofil erschlossen, darunter Nennungen aus 1880 bis 1899. Die Nennungen dokumentieren historische Adressen und Nutzungen, nicht automatisch den Fortbestand desselben Gebäudes.

Namentlich erschlossen sind unter anderem Johann Georg Bühner (1880, Hausnummer 25, Drechslermeister); Marx, Karoline (1883, Hausnummer 8, Krankenwärterin); Dispecker, Joseph (1886, Hausnummer 1, Kaufmann.); Schopflocher, Heinrich (1886, Hausnummer 12, Hopfenhandler, Königsstraße 55. Geschäftslokal der Firma Sch). Die jeweilige Rolle als Bewohner, Gewerbetreibender oder Eigentümer muss anhand der einzelnen Quelle unterschieden werden.

Menschen aus den historischen Quellen

  • 1880: Johann Georg Bühner, Bäumenstraße 25 – DrechslermeisterBeleg
  • 1883: Marx, Karoline, Bäumenstraße 8 – KrankenwärterinBeleg
  • 1886: Dispecker, Joseph, Bäumenstraße 1 – Kaufmann.Beleg
  • 1886: Schopflocher, Heinrich, Bäumenstraße 12 – Hopfenhandler, Königsstraße 55. Geschäftslokal der Firma SchBeleg
  • 1886: Humbser, Hans, Bäumenstraße 18 – technischer Leiter der Brauerei J. Humbser.Beleg
  • 1886: Jchenhäuser, Simon, Bäumenstraße 2 – Kaufmann.Beleg
  • 1886: Höfler, Joh. Gg. Heinr., Bäumenstraße 22 – Kaufmann, |Beleg

Historische Szenen und Ereignisse

1874 · Kompassmacher · Nr. 21

Gaab dokumentiert den Umzug Paul Stockerts in die Bäumenstraße 21 im Jahr 1874. 1873 war sein Wohnort zeitweise bei Flaschnermeister Kunstmann, Bäumenstraße 8. Später konzentrierte sich Stockert auf Kompasse statt Gastwirtschaft.

Historischer Nachweis

1873 · Wohnadresse bei Handwerker · Nr. 8

Paul Stockert gab im Februar 1873 seine Wohnung bei Kunstmann in der Bäumenstraße 8 an. Das ist kein Hausbesitzerbeleg für Stockert und kein Hinweis, dass er dort die frühere Gastwirtschaft fortführte.

Historischer Nachweis

Häuser und Baugeschichte

Hausnummer 1

1739; 1858 Aufstockung

Wohnhaus in Ecklage, dreigeschossiger Putzbau mit Satteldach; 1858 aufgestockt.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-67; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 2

um 1730

Wohnhaus mit Satteldach und Giebelzwerchhaus.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-68; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 3

um 1735; Aufstockung 1851

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit verputztem Fachwerk-Obergeschoss; 1851 aufgestockt.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-69; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 4

1727

Historisches Gasthaus in dreigeschossigem Sandsteinquaderbau.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-70; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 5

um 1730

Wohnhaus mit Korbbogentür, Sandstein und Satteldach; spätere Aufstockung.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-71; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 7

um 1740

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit Zwerchhaus und Volutengiebel.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-72; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 8

um 1728

Denkmalgeschütztes Wohnhaus mit Gaststätte, Korbbogentür und Giebelzwerchhaus. Die Denkmaladresse ist nicht allein der Beweis für identische Hausnummer mit Stockerts Wohnadresse vor 1890.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-73; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 9

um 1735

Wohnhaus mit Korbbogentor; dreigeschossiger traufseitiger Putzbau.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-74; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 10

1728

Wohnhaus mit Mansarddach, breitem Zwerchhaus und Volutengiebel.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-75; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 11

1738

Historischer Wohnhausbau; bauliche Grunddaten der Denkmalliste.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-76; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 12

um 1720

Wohnhaus aus Sandstein mit Korbbogentor und Zwerchhaus.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-77; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 13

1738

Wohnhaus mit historischer Gaststätte und Rundbogenportal.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-78; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 14

1742

Wohnhaus an der Ecke mit Walmdach und mehreren Zwerchhäusern.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-79; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 15

1743

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit Giebelzwerchhaus.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-80; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 17

1739

Früheres Gasthaus, später Wohnhaus mit Mansardwalmdach.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-81; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 19

Kern 1723; Hauptfassade 1867

Historisches Wohnhaus mit Gaststätte; die Hauptfassade wurde von Johann Michael Zink 1867 verändert.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-82; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Hausnummer 32 / Hallstraße 1

1898–1900

Ehemaliges Amtsgericht, vierflügelige Sandsteinanlage von Landbauamtsassessor Andreas Roth; Gebäude umfasst die beiden Adressen.

Baugeschichtsquelle

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-83; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Historische Adressnennung ist kein automatischer Nachweis für Eigentum, Wohnsitz oder ein heute erhaltenes Gebäude.

Nachgewiesen im städtischen Großdruck-Stadtplan 2019 · PDF-Seite 3. Ein Nachweis von 2019 ist kein amtlicher Erstbenennungsbeschluss und kein bestätigter aktueller 2026er Straßenstatus. Zur Gesamtliste von 2019 →

Öffentliche Einrichtungen mit Adresse im Jahr 2019

Die Stadt Fürth veröffentlichte diese Nutzungsadressen in ihrem Begleitheft 2019. Sie belegen den damaligen Einrichtungsstandort, nicht Eigentum oder unveränderte Nutzung im Jahr 2026.

Auf dem Stadtplan von 1819

Die Rekonstruktion des Stadtplans von 1819 ordnet dieser Bezeichnung folgende historische Namen und Lageangaben zu: Neuegasse. Das ist eine kartografische Entsprechung, kein Nachweis des exakten Umbenennungsdatums oder eines unveränderten Straßenverlaufs.

Alle 27 Kartenbezeichnungen von 1819 →

Menschen, Gewerbe und Hausnummern aus der Kompassmacherforschung

Sekundärrecherche von Hans Gaab mit konkreten Archiv-, Adressbuch- und Zeitungshinweisen. Eigentliche Hausnutzung, Geschäft und Nummernänderung werden getrennt dargestellt.

Bäumenstraße 21 → Bäumenstraße 20

ab 1874 / ab 1890 laut Gaab: Paul Stockert

Gaab nennt 21→20, erwähnt aber später für 1921 weiterhin Bäumenstraße 21 bei Paul und Karl Stockert. 1921 Originalscan prüfen, nicht verschweigen.

Quellenkonflikt – nicht als endgültige Gebäudeidentität verwenden!

Gaab PDF S. 53 (gedruckt), Anm. 215; Adressbuch 1921 S. 281

Forschungsquelle

1874: 21 – Kompassmacher

Paul Stockert (1841–nach 1921)

Gaab dokumentiert den Umzug Paul Stockerts in die Bäumenstraße 21 im Jahr 1874. 1873 war sein Wohnort zeitweise bei Flaschnermeister Kunstmann, Bäumenstraße 8. Später konzentrierte sich Stockert auf Kompasse statt Gastwirtschaft.

Quelle: Gaab PDF S. 53–54, Anm. 213–215; Tagblatt 12.02.1873

1873: 8 – Wohnadresse bei Handwerker

Paul Stockert; Michael Bertram Kunstmann

Paul Stockert gab im Februar 1873 seine Wohnung bei Kunstmann in der Bäumenstraße 8 an. Das ist kein Hausbesitzerbeleg für Stockert und kein Hinweis, dass er dort die frühere Gastwirtschaft fortführte.

Quelle: Gaab PDF S. 53, Anm. 213; Fürther Tagblatt 12.02.1873

Historisch belegte Hausadressen

Archivische Hausbelege sind datierte Quellen-Nennungen. Eine heutige Identität, Eigentümerschaft oder durchgehende Bewohnung ist daraus nicht automatisch ableitbar.

Hausnummer 12 (1886)

Schopflocher, Heinrich

Hopfenhandler, Königsstraße 55. Geschäftslokal der Firma Sch

Kein Wohnnachweis

Quellenknoten H-00920

Historischen Quellenverweis ansehen

Historische Gebäude und Baudenkmäler

Diese Angaben stammen aus denkmalpflegerischen und lokalen Gebäudebeschreibungen. Sie bilden eine getrennte Quellengattung gegenüber den historischen Personen-/Hausbelegen.

Nr. 1

Baualter: 1739; 1858 Aufstockung

Wohnhaus in Ecklage, dreigeschossiger Putzbau mit Satteldach; 1858 aufgestockt.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-67; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 2

Baualter: um 1730

Wohnhaus mit Satteldach und Giebelzwerchhaus.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-68; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 3

Baualter: um 1735; Aufstockung 1851

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit verputztem Fachwerk-Obergeschoss; 1851 aufgestockt.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-69; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 4

Baualter: 1727

Historisches Gasthaus in dreigeschossigem Sandsteinquaderbau.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-70; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 5

Baualter: um 1730

Wohnhaus mit Korbbogentür, Sandstein und Satteldach; spätere Aufstockung.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-71; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 7

Baualter: um 1740

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit Zwerchhaus und Volutengiebel.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-72; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 8

Baualter: um 1728

Denkmalgeschütztes Wohnhaus mit Gaststätte, Korbbogentür und Giebelzwerchhaus. Die Denkmaladresse ist nicht allein der Beweis für identische Hausnummer mit Stockerts Wohnadresse vor 1890.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-73; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 9

Baualter: um 1735

Wohnhaus mit Korbbogentor; dreigeschossiger traufseitiger Putzbau.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-74; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 10

Baualter: 1728

Wohnhaus mit Mansarddach, breitem Zwerchhaus und Volutengiebel.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-75; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 11

Baualter: 1738

Historischer Wohnhausbau; bauliche Grunddaten der Denkmalliste.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-76; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 12

Baualter: um 1720

Wohnhaus aus Sandstein mit Korbbogentor und Zwerchhaus.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-77; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 13

Baualter: 1738

Wohnhaus mit historischer Gaststätte und Rundbogenportal.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-78; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 14

Baualter: 1742

Wohnhaus an der Ecke mit Walmdach und mehreren Zwerchhäusern.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-79; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 15

Baualter: 1743

Wohnhaus aus Sandsteinquadern mit Giebelzwerchhaus.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-80; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 17

Baualter: 1739

Früheres Gasthaus, später Wohnhaus mit Mansardwalmdach.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-81; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 19

Baualter: Kern 1723; Hauptfassade 1867

Historisches Wohnhaus mit Gaststätte; die Hauptfassade wurde von Johann Michael Zink 1867 verändert.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-82; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Nr. 32 / Hallstraße 1

Baualter: 1898–1900

Ehemaliges Amtsgericht, vierflügelige Sandsteinanlage von Landbauamtsassessor Andreas Roth; Gebäude umfasst die beiden Adressen.

Amtliche Bayerische Denkmalliste 30.05.2026, Nr. D-5-63-000-83; historischer Eigentümer und gleiche Hausnummer vor 1890 nicht belegt

Gebäudequelle

Warum die Quellenphasen wichtig sind

Zum 1. Januar 1890 traten in Fürth geänderte Straßennamen und Hausnummern in Kraft. Ältere Nummern dürfen deshalb nicht anhand der Ziffer allein mit neueren verbunden werden. Mehr zur Nummernreform.

Forschungsstand 11. Oktober 2026 · 68 erfasste Quellenbeobachtungen (nicht gleichzusetzen mit einzelnen Gebäuden).