Neu: zwei historische Bahnhofstraßen und vier Hausgeschichten
Eine Bahnhofstraße wurde 1875 umbenannt, während 1889 eine andere entstand. Auch die Weinstraße teilte sich in mehrere spätere Straßenzüge. Vier Einzelhäuser machen die Unterschiede zwischen Namen und Hausnummern sichtbar.
Ein durchsuchbarer Index historischer und neuerer Straßenbezeichnungen, Namensherkünfte und datierter Hausadressen. Die Zuordnung bezieht sich stets auf eine bestimmte Quellenphase. Eine identische Hausnummer vor und nach der Umnummerierung von 1890 ist kein Beweis für dasselbe Gebäude.
Ausführliche Straßenbiografien
87 quellenbezogene Langfassungen
Hinter Straßennamen stehen Menschen und Geschichten: Gastwirtschaften, Werkstätten, jüdisches Leben, historische Bauphasen und der Wandel der Stadt. Jeder Eintrag nennt seine Quellen und offene Fragen.
Vollständige Langfassungen sind bisher für eine Auswahl vorhanden; die anderen Straßen haben Forschungsprofile mit offen gekennzeichneten Lücken.
937erfasste Namen insgesamt, einschließlich historischer Varianten
192Hinweise auf Namensherkunft oder frühere Bezeichnungen
1.063datierte Hausquellen aus den historischen Adresslisten
61zusätzliche Baudaten, zum Teil aus der amtlichen Denkmalliste 2026
48 historische Straßennamen ohne direkte Entsprechung im Atlas 2019
835 historische Adressbeobachtungen sind im Häuser-Master noch unter älteren Namen, anderer Schreibweise oder verschwundenen Straßen verzeichnet. Eine eigene Prüfseite trennt bestätigte Namensbeziehungen von offenen Hausnummern-Identitäten.
48 historische Straßennamen: Wohin gehören 835 Adressbeobachtungen?
Verschwundene Gänsbergstraßen, frühere Königsstraße, Sternstraße, Weinstraße und unterschiedliche Bahnhofstraßen: Ein systematischer Abgleich zeigt, wo Namen sicher entsprechen und wo historische Hausnummern noch offen bleiben.
Für 835 historische Adressbeobachtungen ist der Wortlaut des Straßennamens gegenüber dem Atlas 2019 verändert. Die neue Übersicht dokumentiert sichere Schreibvarianten, historische Umbenennungen, mehrdeutige Strecken und 47 derzeit offene Quellenbeobachtungen. Keine automatische Hausnummernidentität.
Das städtische Straßenverzeichnis von 2019 ergänzt den Forschungsbestand um 637 vorher fehlende Straßen, Plätze, Wege und Brücken. Dieser Atlasstand ist nicht automatisch die heutige Liste 2026. Noch nicht belegte Namensherkünfte bleiben offen; historische Hausnummern bleiben datiert.
Der vollständige Forschungsstand enthält 3.476 quellenverlinkte Adressbeobachtungen. Die Auswahl zeigt nicht alle Bewohner oder alle Häuser. Schreib- und OCR-Varianten sind noch nicht abschließend zugeordnet.
Neu: eigene Detailseiten und die Umnummerierung von 1890
Jeder Straßenname führt nun zu einer eigenen Seite mit den zugehörigen historischen Hausbelegen. Architekturhinweise und die belegte alte/neue Nummernfolge der Alexanderstraße sind gesondert dokumentiert.
Sieben quellenkritisch dokumentierte Straßen- und Vorgängernamen: Ratsentscheidungen 2017 und 2024 sowie die Flugpionierin Melli Beese im Golfpark (2007). Der historische Name bleibt getrennt von heutigen Häusern.
Neu: 99 Alt-/Neu-Adresspaare aus der Spiegelindustrie
Eine historische Forschungsstudie erfasst alte und spätere Hausadressen – einschließlich späterer Straßenumbenennungen. Die Einträge sind quellenkritisch gekennzeichnet.
Neu: 835 historische Adressen auf 48 alten Straßennamen
Warum die Königsstraße nicht dieselben Hausnummern wie die Königstraße trägt, weshalb Weinstraße auf zwei spätere Straßen verweisen kann und welche Teile des Gänsbergs verschwunden sind.
Im städtischen Straßenverzeichnis 2019 · PDF-Seite 3
Warum heißt die Straße so?
Der Aischweg ist eine bestehende Straße, von der 2024 eine neue nördliche Firmenzufahrt die Bezeichnung Mercedes-Benz-Straße erhielt. Ob der Name Aischweg unmittelbar vom Fluss Aisch herrührt oder eine andere lokale Namenswahl dokumentiert, ist archivalisch noch zu verifizieren.
Datierung laut Quelle: vor 2024
Evidenz: Städtische Beschlussvorlage/Amtsblatt dokumentiert Straße, nicht deren Etymologie
Historische Bezeichnung auf dem Stadtplan von 1819. Die Rekonstruktion ordnet „Alexandergasse“ der späteren Bezeichnung „Alexanderstraße“ zu. Die Zuordnung allein beweist weder den genauen Verlauf noch den amtlichen Umbenennungstag.
Datierung laut Quelle: 1819 (rekonstruierter Plan)
Im städtischen Straßenverzeichnis 2019 · PDF-Seite 3
Warum heißt die Straße so?
Der rekonstruierte Stadtplan von 1819 stellt „Alexandergasse“ der späteren Bezeichnung „Alexanderstraße“ gegenüber. Der Namenswechsel ist damit kartografisch dokumentiert; Grund und Datum eines amtlichen Beschlusses sind dadurch noch nicht belegt.
Datierung laut Quelle: Stadtplan 1819 / Rekonstruktion 2006
Evidenz: Kartografische Namensentsprechung (sekundär, nicht amtlicher Beschluss)
Im städtischen Straßenverzeichnis 2019 · PDF-Seite 3
Warum heißt die Straße so?
Historische Namensform bzw. Adressnennung erfasst. Der konkrete Namensgeber oder amtliche Benennungsbeschluss ist noch nicht gesichert.
Wichtige Quellen- und Identitätsregeln
Ein Hausanker beweist eine Nennung an einer historischen Adresse, nicht automatisch Eigentum, Wohnen oder den Fortbestand des Gebäudes bis heute. Vor allem 1890 wurden Hausnummern geändert. Straßennamen können in Quellen unterschiedlich geschrieben sein; ähnliche Namen werden nicht ohne Konkordanz gleichgesetzt. Die Erläuterungen zur Namensherkunft stammen hauptsächlich aus der Stadtheimatpflege; teilweise sind sie dort bereits ausdrücklich Vermutungen.