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Fürther Firmengeschichte bis 1945
N. Wiederer & Co.
Glasschleiferei, Spiegelfabrik und Exportbetrieb
Zeitlicher Ausgangspunkt: 1858
Unternehmensgeschichte
Nicolaus Wiederer begann 1858 als Glasschleifer und Glasfacetier in Fürth. Nach der frühen Werkstattphase wurde die Firma 1878 als OHG geführt; nach Wiederers Tod 1879 traten die Stiefsöhne Konrad Georg und Georg Schwarz als zentrale Betreiber auf. Der Betrieb wuchs vom Handspiegel- und Facettspiegelhersteller zum Großunternehmen mit Fabrikkomplex an der Leyher Straße, späteren Außenwerken und internationalem Vertrieb. 1882 bestätigt der offizielle Ausstellungskatalog direkt N. Wiederer als Glasschleiferei und Spiegelfabrik. 1932 kam es zu Vergleich/Konkurs; 1934 wurden Fabrikräume zu Wohnungen umgebaut. Ein späterer Betrieb auf dem Gelände ist keine Rechtsnachfolge der ursprünglichen Firma.
Personen und ihre Rollen
Nicolaus Wiederer; Konrad Georg Schwarz; Georg Schwarz; spätere Gesellschafter/Leiter Geo Eugen Schwarz, Paul Sichling, Benno und Fritz Schwarz; familiäre Details einzeln belegen.
Adressen und Betriebsstätten
1858 Helmstraße (Haus Auerbach); Werkstatt Helmplatz/„Zum Silbernen Fisch“; Fabrikareal Leyher-, Kaiser-, Ritter- und Waldstraße; Villa Leyher Straße 1. Außenwerke Freiberg/Sachsen und Sperlhammer.
Verwandte Firmen und Gebäude
Historische Quellenfälle im Forschungsregister: N. Wiederer & Co.
- N. Wiederer & Co.Gleichnamiger veröffentlichter Firmenknoten; Perioden/Phasen separat prüfen
- Metz – spätere Nutzung des Wiederer-Geländes1939 übernahm die Metz-Apparatefabrik die Nutzung des ehemaligen Fabrikareals; keine Rechtsnachfolge.
Quellenstand und offene Verbindungen
Die Firma scheiterte 1932, also vor Beginn der NS-Herrschaft. Vermögen der Familie Schwarz/Wiederer nach 1933 separat von der Unternehmensinsolvenz erforschen.
Überlieferte Firmen- und Adressbelege; die verlinkten Nachweise tragen die jeweils beschriebenen Stationen. Offene Zuordnungen stehen im Abschnitt Quellenstand