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Kleeblattmuseum Fürth · Hausgeschichten bis 1945

Ergänzende historische Hausdossiers

Zwei Gebäude aus einem späteren Forschungszweig: ein Wohnhaus der Unteren Foersterschen Mühle und die Amm’sche Wirtschaft. Historische Adressen und ihre Menschen werden nach datierten Quellen erzählt.

Die Häuser wurden bewusst nicht mit gleich nummerierten Datensätzen eines anderen Adressregisters zusammengeführt. Historische Nummern und Nutzungsangaben belegen nicht automatisch eine bis heute durchgehende Baukörperidentität, Eigentümer- oder Familienfolge.

Untere Foerstersche Mühle – Wohnhaus

Historische Adresse: Foerstermühle 3 / Würzburger Straße 3

Der amtlich aufgeführte Sandsteinquaderbau ist 1827 datiert. Gewerbeeinträge aus 1891 bis 1896 nennen die Kunstmühle an der Würzburger Straße 3; sie beweisen weder Privateigentum noch den Wohnsitz des Geschäftsinhabers.

Menschen, Berufe und belegte Nutzungen

  • 1891: Förster, I. G. / J. G. [Quellformen] – Kunstmühlenbesitzer; Inhaber laut Eintrag: Johann Adam Förster.

    Förster, I. G., Würzburger Straße 3; Inhaber: Johann Adam Förster. Beobachtung im Branchenabschnitt „Kunstmühlenbesitzer“. Der Inhaberhinweis betrifft das Gewerbe; er beweist weder privaten Wohnsitz noch Grundstückseigentum. OCR-Lesung am Scan noch visuell zu kontrollieren.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559292/438

  • 1893: Förster, I. G. / J. G. [Quellformen] – Kunstmühlenbesitzer; Inhaber laut Eintrag: Johann Adam Förster.

    Förster, I. G., Würzburgerstraße 3; Inhaber: Johann Adam Förster. Beobachtung im Branchenabschnitt „Kunstmühlenbesitzer“. Der Inhaberhinweis betrifft das Gewerbe; er beweist weder privaten Wohnsitz noch Grundstückseigentum. OCR-Lesung am Scan noch visuell zu kontrollieren.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559293/464

  • 1895: Förster, I. G. / J. G. [Quellformen] – Kunstmühlenbesitzer; Inhaber laut Eintrag: Johann Adam Förster.

    Förster, J. G., Würzburgerstraße 3; Inhaber: Joh. Adam Förster. Beobachtung im Branchenabschnitt „Kunstmühlenbesitzer“. Der Inhaberhinweis betrifft das Gewerbe; er beweist weder privaten Wohnsitz noch Grundstückseigentum. OCR-Lesung am Scan noch visuell zu kontrollieren.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559294/504

  • 1896: Förster, I. G. / J. G. [Quellformen] – Kunstmühlenbesitzer; Inhaber laut Eintrag: Johann Adam Förster.

    Förster, J. G., Würzburgerstraße 3; Inhaber: Johann Adam Förster. Beobachtung im Branchenabschnitt „Kunstmühlenbesitzer“. Der Inhaberhinweis betrifft das Gewerbe; er beweist weder privaten Wohnsitz noch Grundstückseigentum. OCR-Lesung am Scan noch visuell zu kontrollieren.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11735496/513

Baudenkmal und Forschungslage

Die amtliche Denkmalliste nennt für diesen Standort die Kennung D-5-63-000-1465. Der bisherige Abgleich ersetzt nicht die Einsicht in Grundbuch, Bauakten oder Originaladressbücher.

Amtliche Quelle: https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=50

Amm’sche Wirtschaft – Würzburger Straße 36 / Billinganlage 1

Historische Adresse: Würzburger Straße 36 / Billinganlage 1

Die amtliche Denkmalliste datiert den spätklassizistischen Gasthauskomplex und sein Rückgebäude auf 1872. Adressbucheinträge von 1891 bis 1899 nennen Personen und einen Wirtschaftsbetrieb, nicht aber eine zweifelsfreie Eigentümer- oder Verwandtschaftsfolge.

Menschen, Berufe und belegte Nutzungen

  • 1891: Amm, Johann Heinrich – Wirt; im Adressbuch in Gasthof- und Bierwirtschafts-/Restaurationsteil geführt.

    Zwei Branchenrubriken im selben Adressbuch sind kein unabhängiger zweiter Beleg.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559292/432

  • 1893: Amm, Johann Heinrich – Wirt; im Adressbuch in Gasthof- und Bierwirtschafts-/Restaurationsteil geführt.

    Wiederholter Adressbeleg; keine Eigentums- oder Familienaussage.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559293/458; https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559293/459

  • 1895: Amm, Anna Marg. – Privatierswitwe; Einwohnerverzeichnis, 1. Stock.

    Quelle nennt keinen Ehepartner; Beziehung zu Johann Heinrich Amm nicht belegt.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559294/49

  • 1899: Amm, Anna / Anna Marg. [Namensformen nicht abgeglichen] – Wirts-Witwe; betreibt Geschäft; außerdem Eintrag in Bierwirtschaften/Restaurationen.

    Die beiden Namensformen werden als zusammengehörige Adressbeobachtung wiedergegeben; Identität nicht unabhängig verifiziert.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12027657/65; https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12027657/533

  • 1899: Amm, Elisabeta – Personeneintrag im Verzeichnis Hotels/Gast- und Wirtschaften.

    Separater Eintrag; keine Verwandtschaft oder Betreiberidentität mit Anna Amm behauptet.

    Quellenadresse: https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12027657/533

Baudenkmal und Forschungslage

Die amtliche Denkmalliste nennt für diesen Standort die Kennung D-5-63-000-1626. Der bisherige Abgleich ersetzt nicht die Einsicht in Grundbuch, Bauakten oder Originaladressbücher.

Amtliche Quelle: https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=237

Neue Haus- und Firmenverbindungen aus dem Crossmaster

Hirschenstraße 16 und 18: Schweizer und Hummel

Eine historische Hausstudie nennt für 1881 Max Schweizer und Simon Hummel im Zusammenhang mit Eigentumsverhältnissen an den Häusern Hirschenstraße 16 und 18. Dies ist ein Hinweis auf die städtische Besitzgeschichte, aber kein Beleg für eine gemeinsame Unternehmensführung. Die im Crossmaster ebenfalls erfassten Adressen Hirschenstraße 7/9 dürfen nicht ohne historische Nummernkonkordanz damit zusammengeführt werden.

Historische Hausstudie als Quelle · Firmengeschichte A. Schweizer Optik · Einzelbelege und Identitätsfragen

Grüner- und Humbser-Keller: Gebäudezuordnung offen

Der Gebäudemaster verzeichnet unter BAU242-C07 einen ungelösten Zuordnungskonflikt. Erst Originalpläne und datierte Bau- beziehungsweise Luftschutzakten können zeigen, welche historischen Kelleranlagen jeweils gemeint sind. Die Angaben werden deshalb als zwei getrennte Forschungsansätze behandelt.

Hans Humbser: Biografie und spätere Archivüberlieferung · Grüner-Bräu · Crossmaster-Prüfprotokoll

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