Historischer Adresszeitstand · Vor 1890
Marienstraße 11
1879 · Fabrik-/Wohnadresse
Historische Bezeichnung: Marienstraße 11 (vor Neu-Nummerierung 1890)
Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.
Hausgeschichte
Marienstraße 11 ist im Fürther Forschungsregister als Fabrik-/Wohnadresse erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1879 ein und reicht bis 1879; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Marienstraße 11 (vor Neu-Nummerierung 1890)“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen
In den Quellen für 1879 werden genannt: Johann Adam Schaller, Spiegelfabrik (1879) (Adress-/Gewerbenutzung bzw. Bauplatz) [Fabrik-/Wohnadresse].
In den Quellen für 1879–1879 werden genannt: Marienstraße 11 (vor Neu-Nummerierung 1890) (Haus-/Bau-/Nutzungsbezug) [Johann Adam Schaller, Spiegelfabrik (1879); physische Identität nach …]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt frühere Nutzung: Fabrik-/Wohnadresse; spätere Nutzungen: Johann Adam Schaller, Spiegelfabrik (1879) – Adress-/Gewerbenutzung bzw. Bauplatz – Fabrik-/Wohnadresse. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Johann Adam Schaller, Spiegelfabrik (1879); physische Identität nach 1890 offen. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität. Quellenkritischer Nachtrag v187: zwei Nummernphasen Die hier genannten Angaben von 1879 betreffen die Marienstraße 11 vor der Hausnummernreform von 1890. Das spätere, heute amtlich erfasste Haus Marienstraße 11 (D-5-63-000-804; von Konrad Weber, 1872) darf allein wegen der übereinstimmenden Anschrift nicht mit diesem historischen H-00356 gleichgesetzt werden. Die Forschungsrelation alte Marienstraße 11 → neue Marienstraße 33 ist bislang eine Sekundärkonkordanz; das Umnummerierungsheft 1889 und Katasterakten bleiben zu prüfen. Amtlicher Denkmalbeleg: https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=133
Menschen, Unternehmen und Nutzungen
1879 · Johann Adam Schaller, Spiegelfabrik (1879) – Adress-/Gewerbenutzung bzw. Bauplatz
Im Beleg verwendete Anschrift: Marienstraße 11
Hinweis zur historischen Rolle: Wohnhinweis · Gewerbe-/Geschäftsbezug. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.
Art der Nennung: Fabrik-/Wohnadresse.
Überlieferter Eigentümerhinweis: offen. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.
Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →
Weitere Adresszeitstände derselben Schreibweise
Diese Einträge teilen eine normalisierte Adresse, sind aber nicht automatisch dieselbe Parzelle oder derselbe Baukörper. Besonders vor und nach 1890 kann die Gebäudenummer verschiedene Objekte bezeichnen.
Historische Hausnummern vor und nach 1890
Die folgenden Nummernrelationen stammen aus einer historischen Konkordanz. Erst das amtliche Nummerierungsheft von 1889 und Katasterunterlagen können eine konkrete Baukörperidentität bestätigen.
- Marienstraße 11 (alt) → Marienstraße 33 (neu)
Dieser Zeitstand gehört zur alten Adressphase. Alte Registeranker: Altbeleg 1: 1879 · Neue Registeranker: Neubeleg 1: 1890 · Neubeleg 2: 1891 · Neubeleg 3: 1899
Quellenhinweis zur Nummerierung: RISIKO KONKRET: alte Nummer verweist in Literatur auf andere neue Adresse. Eine gleiche Hausnummer vor und nach 1890 berechtigt nicht zur Verbindung von Bewohnern, Betrieben oder Eigentümern.
Adressgleicher Denkmaleintrag
Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.
Quellen und offene Punkte
https://rijo.hier-im-netz.de/pdf_2/DE_FU_JU_marienstrasse.pdfhttps://www.dr-alexander-mayer.de/downloads/HG2.pdf
Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.