Arthur Werner Teitz
Quellengebundenes Forschungsdossier · historische Opferbiografie / Gesundheitsgeschichte, kein Arzt
Lebensgeschichte
Arthur Werner Teitz wurde am 18. Januar 1925 in Fürth geboren. Er war der ältere Sohn von Emil und Sophie-Luise Teitz und Bruder von Walter Teitz. Ab Mai 1931 wurde er wegen einer körperlichen Behinderung in der Heckscher-Klinik in München betreut. Die Einrichtung entließ ihn Ende 1938 aufgrund seiner jüdischen Herkunft; die Familie fand anschließend einen Platz in Hillegersberg bei Rotterdam. Während die Eltern und Walter 1940 in die Vereinigten Staaten gelangten, erhielt Werner aufgrund damaliger Einwanderungsbeschränkungen kein US-Visum. Nach Einweisung nach Westerbork wurde er am 18. Mai 1943 nach Sobibór deportiert und am 21. Mai ermordet. Ein Brief vom 2. Mai 1943 ist im US Holocaust Memorial Museum als Originaldokument erschlossen.
Quellenkritische Abgrenzung
Nicht als Fürther Klinikpatient in örtlichen Häuserregistern führen. Behindertengeschichte, Verfolgung, Familiennetz und US-Visapolitik getrennt modellieren. Bilder nur mit Rechteprüfung.
Nachweise
https://medium.com/memory-action/us-immigration-policy-forced-jews-fleeing-nazi-territory-to-leave-their-disabled-children-behind-a044a5f54e5e
https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/document/letter-from-arthur-werner-teitz-dated-may-2-1943
https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/document/letter-from-the-dutch-red-cross-notifying-the-teitz-family-of-werner-teitzs-deportation-and-subsequent-death