Stadt Fürth

Medizingeschichte · Forschung v227

Betti Bilha Farntrog

Mehrere datierte Berufsbelege

Die historische Namensnennung wird mit bestehenden Quellen und einem bereits angelegten Personenprofil abgeglichen. Das ist keine automatische Zusammenführung unterschiedlicher Identitäten.

Historische Namensform
Farntrog, Betti Bilha
Erster Quellenhinweis
1920
Letzter Quellenhinweis
1942
Chronologieeinträge
4

Biografischer Forschungsentwurf

Betti Bilha Farntrog ist in der Fürther Medizin- bzw. Gesundheitsforschung als historische Person beziehungsweise namentliche Berufsbeobachtung erfasst. Für 1920 ist in der überlieferten Quelle die Funktion „Geboren in Fürth als Tochter von Lazarus Elieser und Jettchen Jael Farntrog; Schwester der Pflegerin Rosi“ genannt. Weitere einzelne Einträge sind unter anderem für 1935, 1941, 1942 erfasst. Die Belege dokumentieren die genannten Jahre; ununterbrochene Tätigkeit zwischen ihnen ist damit nicht automatisch bewiesen. Ergänzende biografische Forschung des Masterbestands: Betti Bilha Farntrog wurde 1920 in Fürth geboren. 1935–1936 besuchte sie das jüdische Mädchenheim in Wolfratshausen. Ab Juli 1941 ist sie als Krankenschwester am jüdischen Krankenhaus in Frankfurt am Main gemeldet. Von dort wurde sie am 11. Juni 1942 deportiert. Zielort und Todestag sind nicht sicher geklärt. Ihre Schwester Rosi blieb als Pflegerin in Fürth. Forschungsgrenze: Betti Bilha Farntrog: Pflegeeinsatz in Frankfurt am Main ab 1941, KEIN belegter Fürther Krankenhausdienst.

Zum bestehenden Personenprofil →

Historische Berufe und Aufgaben

  • Geboren in Fürth als Tochter von Lazarus Elieser und Jettchen Jael Farntrog; Schwester der Pflegerin Rosi
  • Schülerin des jüdischen Mädchenheims Wolfratshausen; wirtschaftliche, sozialberufliche und erzieherische Vorbereitung
  • Als Krankenschwester im jüdischen Krankenhaus Gagernstraße 36 in Frankfurt registriert
  • Abmeldung aus Frankfurter jüdischem Krankenhaus im Zusammenhang mit Deportation; Ziel Sobibor oder Majdanek nur Vermutung

Erfasste Anschriften und Orte

  • Wolfratshausen, Bayern
  • Gagernstraße 36, Frankfurt am Main
  • Frankfurt am Main → unbekannt

Wohnung, Praxis, Institution und historischer Baukörper werden gesondert geprüft; vor 1890 gilt besondere Vorsicht bei Hausnummern.

Quellenkritik und offener Prüfauftrag

Betti Bilha Farntrog: Pflegeeinsatz in Frankfurt am Main ab 1941, KEIN belegter Fürther Krankenhausdienst.

Nächste Originalprüfung

Frankfurter Gagernstraße-Personalliste HB 687/2 Bl.82 sowie Deportationsakte 11.06.1942.

Quellen und Digitalisate

  1. https://www.juedische-pflegegeschichte.de/personen/betti-bilha-farntrog/

Quellenverweise stammen aus dem Fachmaster und den ergänzenden Fachrecherchen. Nicht jede genannte Originalseite wurde erneut unabhängig eingesehen.

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