Medizingeschichte · Forschung v227
Rosi Rivka Farntrog
Mehrere datierte Berufsbelege
Die historische Namensnennung wird mit bestehenden Quellen und einem bereits angelegten Personenprofil abgeglichen. Das ist keine automatische Zusammenführung unterschiedlicher Identitäten.
- Historische Namensform
- Farntrog, Rosi Rivka
- Erster Quellenhinweis
- 1919
- Letzter Quellenhinweis
- 1942
- Chronologieeinträge
- 3
Biografischer Forschungsentwurf
Rosi Rivka Farntrog ist in der Fürther Medizin- bzw. Gesundheitsforschung als historische Person beziehungsweise namentliche Berufsbeobachtung erfasst. Für 1919 ist in der überlieferten Quelle die Funktion „Geburt in Fürth; Tochter von Lazarus Elieser und Jettchen Jael Farntrog“ genannt. Weitere einzelne Einträge sind unter anderem für 1942 erfasst. Die Belege dokumentieren die genannten Jahre; ununterbrochene Tätigkeit zwischen ihnen ist damit nicht automatisch bewiesen. Ergänzende biografische Forschung des Masterbestands: Rosi Rivka Farntrog wurde 1919 in Fürth geboren. Sie lernte die Krankenpflege am jüdischen Krankenhaus ihrer Heimatstadt und arbeitete anschließend dort. Zuletzt wohnte sie in der Theaterstraße 36. Am 22. März 1942 wurde sie nach Izbica deportiert. Ihr weiterer Lebensweg und der genaue Todestag sind nicht gesichert. Ihre Schwester Betti war ebenfalls Krankenschwester und arbeitete in Frankfurt. Forschungsgrenze: Rosi Rivka Farntrog: Krankenpflege direkt am Israelitischen Hospital Fürth, zuletzt Theaterstraße 36; nicht mit Betti Bilha verwechseln.
Historische Berufe und Aufgaben
- Geburt in Fürth; Tochter von Lazarus Elieser und Jettchen Jael Farntrog
- Nach biografischem Bericht am Fürther jüdischen Krankenhaus ausgebildet und später als Krankenschwester tätig; zuletzt Theaterstraße 36
- Deportation nach Izbica bei Lublin; weiteres Schicksal unbekannt bzw. verschollen
Erfasste Anschriften und Orte
- Theaterstraße 36, Fürth
- Fürth → Izbica (Distrikt Lublin)
Wohnung, Praxis, Institution und historischer Baukörper werden gesondert geprüft; vor 1890 gilt besondere Vorsicht bei Hausnummern.
Quellenkritik und offener Prüfauftrag
Rosi Rivka Farntrog: Krankenpflege direkt am Israelitischen Hospital Fürth, zuletzt Theaterstraße 36; nicht mit Betti Bilha verwechseln.
Nächste Originalprüfung
Melde-/Patienten- und Personalunterlagen des Israelitischen Hospitals Theaterstraße 36 bis 1942.
Quellen und Digitalisate
Quellenverweise stammen aus dem Fachmaster und den ergänzenden Fachrecherchen. Nicht jede genannte Originalseite wurde erneut unabhängig eingesehen.