Ärztinnen und Ärzte

Johann Christoph Fronmüller – ein Fürther Arzt in einem frühen Erlanger Promotionsregister

Der Fürther Arzt Johann Christoph Fronmüller gehört zu einer frühen Generation medizinisch ausgebildeter Praktiker, deren Studien heute vor allem in Hochschulregistern greifbar sind. Geboren wurde er 1781 in Fürth. Die Erlanger Universität verzeichnet seine medizinische Promotion am 11. Oktober 1802 und nennt ihn ausdrücklich als Arzt in seiner Heimatstadt.

Seine Doktorarbeit behandelte nicht unmittelbar eine Krankheit, sondern die besonderen chemischen Eigenschaften des Zinks. Sie trug den lateinischen Titel „De zinci singulari indole chemica“ und erschien 1802 bei Hilpert in Erlangen. Der Druck umfasste 37 Seiten und zwei weitere Seiten mit Thesen. Das Thema erinnert daran, dass ärztliche Ausbildung zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch naturkundliche und chemische Fragestellungen einschloss.

Die Herausgeber des Erlanger Promotionsverzeichnisses konnten seine damalige Promotionsakte nicht mehr nachweisen. Dadurch bleiben wichtige Einzelheiten über Studienweg und späteren Berufsalltag offen. Gesichert ist hingegen seine Identität als der 1781 geborene Arzt und Promovierte. Er darf nicht mit Georg Tobias Christoph Fronmüller, dem 1809 geborenen Fürther Arzt und Stadtchronisten, gleichgesetzt werden. Beide gehören unterschiedlichen Generationen der Stadtgeschichte an.

Weitere Lebensgeschichten

Quellen und Literatur

  1. https://open.fau.de/server/api/core/bitstreams/5bb388f1-250e-4a32-8832-3839ab38cbdb/content

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