Nebengebäude · Quellengebundenes Forschungsdossier
Der Wasserhochbehälter – Versorgungsbau im Stadtwald
Ein historischer Ort der Fürther Gesundheitsgeschichte: Seine Nutzung, die beteiligten Menschen und seine Entwicklung werden anhand überlieferter Quellen rekonstruiert.
Geschichte und Nutzung
1907 entstand ein Wasserhochbehälter, den die Denkmalliste als dreigeschossigen Putzbau mit Eckrustika, Fachwerkobergeschoss und Pyramidendach beschreibt. Auch dieser Zweckbau erhielt damit eine sorgfältig gestaltete Hülle in der Formensprache der Gesamtanlage. Für eine Heilstätte fern der Innenstadt war die Wasserbereitstellung ein zentrales Element der technischen Versorgung.
Über Leitungsnetz, Kapazität und technische Umbauten gibt die Denkmalbeschreibung keine Auskunft. Ebenso wenig lässt sich daraus schließen, ob jede Wasserleitung bereits 1903 vorhanden war.
Vertiefung v199: Der Wasserhochbehälter von 1907 ist ein Schlüssel zur unsichtbaren Infrastruktur des Hauses. Der dreigeschossige Bau wurde mit Formen ausgestattet, die ihn optisch in das historisierende Sanatoriumsensemble einfügten; das zeigt, dass selbst die Versorgungstechnik Teil der architektonischen Gesamtidee war. Sein Fassungsvermögen, Pumpen, Rohrnetz und die zeitgenössischen hygienischen Anforderungen sind aus der Denkmalbeschreibung nicht abzulesen. Der nächste Arbeitsschritt liegt bei den technischen Bauzeichnungen von 1907; ohne sie wären Angaben zur versorgten Bettenzahl nur geraten.
Abbildung und Bildnachweis
Aufnahmejahr, Bildquelle und Lizenz stehen direkt bei jedem Motiv. Das Aufnahmejahr ist nicht automatisch das Baujahr.
Baugeschichte und historische Adressen
Denkmal- bzw. Objektvermerk: D-5-63-000-1527
Diese Angaben sind keine automatische Gleichsetzung mit heutigen Hausnummern oder benachbarten Gebäudeteilen. Baukörper und historische Nutzungszeiten werden getrennt geprüft.
Offene Fragen und Quellenkritik
Pläne, Fassungsvermögen, Versorgungskette und Bauakten 1907 prüfen.
Das Dossier dokumentiert den jeweiligen Forschungsstand und kann bei neuen Originalfunden ergänzt oder korrigiert werden.
Quellen und Nachweise
Die Nachweise sind Forschungsquellen. Ihre Aufnahme bedeutet keine pauschale Zustimmung zu allen Einzelangaben.
