Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Hans Plawky
Stadt Fürth
Biografie
Herkunft und die Nachkriegswanderung
Hans Plawky wurde am 29. Mai 1926 in Ratibor in Oberschlesien geboren. Sein Fürther Spielerarchiv verzeichnet ihn als Abwehrspieler von September 1948 bis Juni 1951, zuvor in Ratibor, beim TSV Schondorf und bei TSV 1860 München. Diese Stationen zeigen die Verschiebungen im Vereinsfußball am Ende des Zweiten Weltkrieges und in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Eine individuelle Flucht- oder Vertreibungsbiografie kann aus der geografischen Abfolge allein nicht behauptet werden.
Fürther Endrunde 1950 und die Mannschaft
Das DFB-Datencenter listet Plawky mit Geburtstag 29. Mai 1926 im Kader der SpVgg Fürth für die Deutschen Meisterschaften 1949/50 und 1950/51. Die gemeinsame Mannschaft um Kurt Goth, Herbert Erhardt, Richard Gottinger und die Offensivspieler Appis und Schade erreichte 1950 das Halbfinale. Die Mannschaftszusammensetzung und Spielresultate sind offiziell nachweisbar; ein Kaderauszug belegt jedoch nicht automatisch den persönlichen Einsatz in jeder Partie. Sportstatistische Portale führen für Plawky unter anderem nationale Endrundenspiele sowie regionale Oberligazeiten auf.
Wechsel zu Preußen Münster
Nach Juni 1951 spielte Plawky nach Vereinsarchiv und unabhängiger Fußballstatistik bei Preußen Münster. Dieser Wechsel führt von der süddeutschen Oberliga in die Oberliga West. Seine spätere Trainerlaufbahn wird im Fürther Archiv mit SC Greven, SV Bockum-Hövel, Borussia Rheine und weiteren Vereinen aus dem Münsterland verbunden. Die einzelnen Traineramtszeiten sind als Forschungsansätze dokumentiert, aber nicht mit einem DFB-Kaderbeleg für 1950 vollständig nachgewiesen.
Unterschiedliche Quellenformate
Die Chronik setzt die Fürther Mannschaftsperiode im September 1948 an, während manche überregionalen Datenbanken den Vereinsabschnitt in einer Jahresgliederung ab Juli 1948 führen. Ohne transferhistorisches Originaldokument sollte kein taggenauer Wechsel konstruiert werden. Die Unterteilung zwischen Mannschaftskader, nationaler Endrunde und Oberliga-Matches bleibt ausdrücklich erhalten. Ein Tor in einer Endrunde wird Plawky nicht ohne konkreten Spielbericht zugeschrieben.
Quellenkritik und Lebensdaten
Das gleiche Geburtsdatum und die gleiche Vereinsfolge sichern die Zuordnung der Person. Die Chronik nennt den 28. Juni 2007 als Todestag; für die Prüfung des Todesorts wird die spätere regionale Überlieferung gesondert herangezogen. Einzelfakten zum Berufsleben außerhalb des Fußballs fehlen derzeit in geprüfter Form. Fotos aus der Fürther Halbfinalmannschaft von 1950 sind ohne geklärte Lizenz und nachgewiesene Bildunterschrift nicht publikationsfrei.