Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Johann Joachim Petz
Stadt Fürth
Biografie
Johann Joachim Petz wurde 1768 in Windsheim geboren. Nach einer Ausbildung zum Apotheker studierte er Medizin in Erlangen und Würzburg und erweiterte seine Kenntnisse an weiteren europäischen Ausbildungsstätten. Danach arbeitete er bis zu seinem Tod fünfunddreißig Jahre als praktischer Arzt und Geburtshelfer in Fürth.
Petz setzte früh Pockenschutzimpfungen ein und gab 1801 Impfmaterial nach Nürnberg weiter. 1809 wurde er Fürther Stadtgerichtsarzt. Außerdem richtete er 1819 ein Schwefeldampfbad ein. Er starb 1826 in Fürth. Seine Biografie verbindet Arzneikunde, Geburtshilfe, amtliche Medizin und die frühe Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten. Zahlen zur vermeintlichen unmittelbaren Wirkung einzelner Impfmaßnahmen werden ohne zusätzliche Quellenprüfung nicht übernommen.
Weitere biografische Quellen und Zusammenhänge
Einordnung: Direkter FürthWiki-Personenartikel mit historischen Einzelnachweisen. Diese quellengebundene Forschungsergänzung ist kein abgeschlossener Personennachweis und ersetzt keine Originalakten.
Fürther Arzt und Geburtshelfer, dessen Tätigkeit Impfgeschichte, kommunalen Gesundheitsdienst und das Schwefeldampfbad von 1819 verbindet.
- FürthWiki nennt als Lebensdaten 4. Februar 1768 (Windsheim) bis 9. August 1826 (Fürth) und benennt 1809 die Ernennung zum Stadtgerichtsarzt. · FürthWiki-Quellenbeleg · Quelleneinordnung: FürthWiki mit Nekrolog 1826/1828 und amtlichen Quellen
- Der Artikel nennt eine historische Wohnadresse Alexanderstraße/ Alexandergasse Haus-Nr. 525 für 1807 und 1819 sowie eine Nummer 333 erst in einem Nachweis aus 1836. · FürthWiki-Quellenbeleg · Quelleneinordnung: Hinweise auf Adressbücher 1807/1819/1836
- Zu den Tätigkeiten werden Pockenschutzimpfungen ab 1800/01 und die Errichtung eines Schwefeldampfbades 1819 genannt. Die Zahlen 58 und 7 Pockentote sind eine historische Quellenangabe, keine daraus ableitbare kausale Wirksamkeitsstudie. · FürthWiki-Quellenbeleg · Quelleneinordnung: FürthWiki bezieht sich u. a. auf Fränkische Provinzial-Blätter 1802 und Oliver Bender 1999
Offene Prüfung: Historische Hausnummern 525/333 können verschiedene Nummerierungsphasen oder Personenbezüge abbilden; 1836 darf nicht als Wohnort des 1826 verstorbenen Petz erscheinen.
Quelle: FürthWiki (Autorengemeinschaft); Textlizenz CC BY-SA, soweit auf der betreffenden Seite nicht anders angegeben. Die Angaben wurden in eigener Formulierung zusammengefasst und quellenkritisch ergänzt. Eine Freigabe von Abbildungen ist damit nicht verbunden.
Lebensstationen und Verbindungen im Detail
Beruf
- 1768–1826Arzt und Geburtshelfer; Stadtgerichtsarzt[1]