Fürther Stadtgeschichte · Politik und Verwaltung

Johann Fröschmann

Kaminkehrer

Lebensgeschichte

Johann Fröschmann erscheint im Fürther Adressbuch von 1859 als Kaminkehrer und Gemeindebevollmächtigter. Der Eintrag verbindet ein konkretes Handwerk mit einem Platz in der damaligen Bürgervertretung.

Im selben Verwaltungsteil nennt der Armenpflegschaftsrat außerdem einen Fröschmann als Magistratsrat. Der zusätzliche Eintrag ist für die kommunale Fürsorge wichtig, enthält aber keine ausreichende persönliche Brücke zum Kaminkehrer. Die gleiche Namensform wird deshalb nicht als Beweis einer Doppelfunktion behandelt.

Quellenlage und offene Fragen: Der Beruf und der Jahresbeleg als Gemeindebevollmächtigter sind direkt gedruckt. Geburts- und Sterbedaten, Wahlzeitraum und Identität des Magistratsrats sind noch nicht gesichert. Die getrennten Einträge bleiben als zwei zu prüfende Quellenpersonen erhalten.

Funktionen und Amtsstationen

  1. 1859
    Gemeindebevollmächtigter

    Gemeindekollegium

Wahl, Ernennung, Einführung, kommissarische Vertretung und tatsächlicher Amtsbeginn sind nicht automatisch identisch. Datierte Nennungen ergeben noch keine ununterbrochene Amtszeit.

Politischer und institutioneller Zusammenhang

Stadtoberhäupter, Magistrat und Distrikte im historischen Überblick →

Wahl-, Verwaltungs- und Ratsakten im Quellenverzeichnis →

Quellen und weitere Nachprüfung

Noch zu prüfen: Die biografischen Eckdaten und der Verlauf zwischen den gesicherten Stichtagen bleiben weiter zu prüfen. | KM121: Fröschmann, Joh. Joach., Haus 200 I; Haus 199 I verweist auf Wohnung dort, Schlotfegermeister; P+ zu KOM-P-0036 Kaminkehrer; kein Nachweis zum surname-only Armenrats-Magistratsrat.

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