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Historisches Fürther Straßenlexikon

Amalienstraße

Warum heißt die Straße so?

Wohl nach Prinzessin Auguste Amalie, Tochter König Max I. Josephs von Bayern. Die Quelle bezeichnet dies selbst als Vermutung.

Datierung nach Quelle: vor 1880

Nachweisstufe: Sekundärquelle, Vermutung

Quelle zur Namenserklärung

Ausführliche Straßenbiografie

Eine Prinzessin als mögliche Namenspatin, ein Wirt als konkreter Quellenzeuge

Für die Amalienstraße überliefert die Fürther Stadtheimatpflege eine mögliche Namensgeberin: Auguste Amalie, Tochter König Maximilian I. Josephs von Bayern. Entscheidend ist das Wort möglicherweise. Die Darstellung formuliert ausdrücklich eine Vermutung, keinen ausgelesenen Stadtratsbeschluss.

Die Straße war im späten 19. Jahrhundert zugleich ein Lebens- und Gewerberaum. Das Adressbuch von 1886 nennt Johann Georg Fürwitt unter der damaligen Amalienstraße 21 als Wirt. Eine einzelne Gewerbenennung ist noch keine Gaststättenchronik; die Konzession, eine mögliche Wohnanschrift und die spätere Gebäudeidentität bedürfen jeweils einer Quelle.

Das Straßenportrait verknüpft deshalb zwei noch unterschiedlich gesicherte Ebenen: die hypothetische dynastische Namensdeutung und eine datierte, wenn auch knapp überlieferte Berufsexistenz. Gerade diese Transparenz macht künftige Ergänzungen möglich, ohne aus einer Vermutung eine amtliche Tatsache zu machen.

Quellenkritischer Hinweis: Namensgeberin Auguste Amalie nur vermutet. Wirt Fürwitt ist kein bestätigter Eigentümer der heutigen Nummer 21.

Weitere Straßen dieser Geschichte

Thematische Verbindungen – keine automatischen Haus- oder Personenidentitäten.

Die Biografie dieser Straße

Quellenprofil mit Adressgeschichte

Wohl nach Prinzessin Auguste Amalie, Tochter König Max I. Josephs von Bayern. Die Quelle bezeichnet dies selbst als Vermutung.

Zur Adressgeschichte liegen 22 Quellenbeobachtungen im Forschungsbestand vor; 12 ausgewählte Belege sind in diesem Straßenprofil erschlossen, darunter Nennungen aus 1886 bis 1899. Die Nennungen dokumentieren historische Adressen und Nutzungen, nicht automatisch den Fortbestand desselben Gebäudes.

Namentlich erschlossen sind unter anderem Fürwitt, Johann Georg (1886, Hausnummer 21, Wirt.). Die jeweilige Rolle als Bewohner, Gewerbetreibender oder Eigentümer muss anhand der einzelnen Quelle unterschieden werden.

Menschen aus den historischen Quellen

  • 1886: Fürwitt, Johann Georg, Amalienstraße 21 – Wirt.Beleg

Historische Adressnennung ist kein automatischer Nachweis für Eigentum, Wohnsitz oder ein heute erhaltenes Gebäude.

Nachgewiesen im städtischen Großdruck-Stadtplan 2019 · PDF-Seite 3. Ein Nachweis von 2019 ist kein amtlicher Erstbenennungsbeschluss und kein bestätigter aktueller 2026er Straßenstatus. Zur Gesamtliste von 2019 →

Historisch belegte Hausadressen

Archivische Hausbelege sind datierte Quellen-Nennungen. Eine heutige Identität, Eigentümerschaft oder durchgehende Bewohnung ist daraus nicht automatisch ableitbar.

Warum die Quellenphasen wichtig sind

Zum 1. Januar 1890 traten in Fürth geänderte Straßennamen und Hausnummern in Kraft. Ältere Nummern dürfen deshalb nicht anhand der Ziffer allein mit neueren verbunden werden. Mehr zur Nummernreform.

Forschungsstand 11. Oktober 2026 · 22 erfasste Quellenbeobachtungen (nicht gleichzusetzen mit einzelnen Gebäuden).