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Historisches Fürther Straßenlexikon

Bogenstraße

Warum heißt die Straße so?

Die Straße erhielt ihren Namen am 8. Mai 1889. Zuvor hieß sie Schlehengäßlein. Die Herkunft der neuen Bezeichnung „Bogen“ ist mit dem nachgewiesenen Namenswechsel noch nicht geklärt.

Datierung nach Quelle: 08.05.1889

Nachweisstufe: FürthWiki nach Wunschelchronik

Quelle zur Namenserklärung

Ausführliche Straßenbiografie

Vom Schlehengäßlein zur planvollen Arbeiterwohnsiedlung

Der heutige Name Bogenstraße wurde nach der Ortschronik am 8. Mai 1889 für das zuvor so genannte Schlehengäßlein eingeführt. Die Herkunft des Wortes Bogen ist damit noch nicht erklärt. Weit deutlicher ist, wie die Straße in der Gründerzeit ihre Gestalt veränderte: Aus älterer lockerer Bebauung entstand ein zusammenhängender städtischer Wohnraum.

Die Denkmalliste dokumentiert zunächst ein ungewöhnliches Haus: Das heutige Gebäude Bogenstraße 2 wurde 1866 von Paulus Müller an diese Stelle versetzt. Nummer 13 entstand 1898/99 als viergeschossiges Backsteinmietshaus nach Hans Horneber. An Nummer 19 kam um 1900 ein Eckbau mit auffälligem Erker und reich gegliederter Sandsteinfassade hinzu.

Die Mietshauszeile Bogenstraße 14, 15 und 16 ist der nördliche Teil einer 1898/99 von Georg Kißkalt errichteten einheitlichen Arbeiterwohnanlage. Weitere Zeilen liegen an Erlen- und Denglerstraße. Ihre Backsteine, Sandsteindetails, Mauern und Tore gehören zu einem Gesamtentwurf. Eine künftige Bewohnergeschichte muss nun klären, welche Familien in diesen Wohnungen lebten und ob sie in den benachbarten Fabriken arbeiteten.

Quellenkritischer Hinweis: Vier Hauszeilen eines Ensembles; keine automatische gemeinsame Mieter- oder Arbeitgeberidentität. Etymologie Bogen nicht durch den Umbenennungsakt gesichert.

Weitere Straßen dieser Geschichte

Thematische Verbindungen – keine automatischen Haus- oder Personenidentitäten.

Die Biografie dieser Straße

Namensgeschichte belegt oder sekundär gedeutet

Die Straße erhielt ihren Namen am 8. Mai 1889. Zuvor hieß sie Schlehengäßlein. Die Herkunft der neuen Bezeichnung „Bogen“ ist mit dem nachgewiesenen Namenswechsel noch nicht geklärt.

Häuser und Baugeschichte

Hausnummer 13

1898

Mietshaus; in der Ortschronik mit Hans Horneber als Bauperson verbunden.

Baugeschichtsquelle

Sekundärquelle (Bauwerk, nicht Einwohnerliste)

Hausnummer 19

1900

Mietshaus in Ecklage; Ortschronik nennt J. Konrad Merkl als Bauperson.

Baugeschichtsquelle

Sekundärquelle (Bauwerk, nicht Einwohnerliste)

Historische Adressnennung ist kein automatischer Nachweis für Eigentum, Wohnsitz oder ein heute erhaltenes Gebäude.

Nachgewiesen im städtischen Großdruck-Stadtplan 2019 · PDF-Seite 3. Ein Nachweis von 2019 ist kein amtlicher Erstbenennungsbeschluss und kein bestätigter aktueller 2026er Straßenstatus. Zur Gesamtliste von 2019 →

Historisch belegte Hausadressen

Archivische Hausbelege sind datierte Quellen-Nennungen. Eine heutige Identität, Eigentümerschaft oder durchgehende Bewohnung ist daraus nicht automatisch ableitbar.

Noch keine direkt verknüpften zeitgenössischen Hausbelege in dieser Datenauswahl.

Historische Gebäude und Baudenkmäler

Diese Angaben stammen aus denkmalpflegerischen und lokalen Gebäudebeschreibungen. Sie bilden eine getrennte Quellengattung gegenüber den historischen Personen-/Hausbelegen.

Nr. 13

Baualter: 1898

Mietshaus; in der Ortschronik mit Hans Horneber als Bauperson verbunden.

Sekundärquelle (Bauwerk, nicht Einwohnerliste)

Gebäudequelle

Nr. 19

Baualter: 1900

Mietshaus in Ecklage; Ortschronik nennt J. Konrad Merkl als Bauperson.

Sekundärquelle (Bauwerk, nicht Einwohnerliste)

Gebäudequelle

Warum die Quellenphasen wichtig sind

Zum 1. Januar 1890 traten in Fürth geänderte Straßennamen und Hausnummern in Kraft. Ältere Nummern dürfen deshalb nicht anhand der Ziffer allein mit neueren verbunden werden. Mehr zur Nummernreform.

Forschungsstand 11. Oktober 2026 · 0 erfasste Quellenbeobachtungen (nicht gleichzusetzen mit einzelnen Gebäuden).