Hausnummer 2/4/6
1898
Viergeschossige Mietshauszeile, Backstein und Sandstein; nach Denkmallistenwiedergabe durch Georg Kißkalt errichtet.
BaugeschichtsquelleBayerische Denkmalliste in Sekundärwiedergabe, D-5-63-000-176
Historisches Fürther Straßenlexikon
1898 zu Ehren der Fürther Stifterin Katharina Margaretha Salome Dengler (1796–1882) benannt. Ihre Stiftung unterstützte Konfirmanden und verarmte Witwen.
Datierung nach Quelle: 1898
Nachweisstufe: Südstädterin, sekundäre Lokalrecherche
Quelle zur NamenserklärungAusführliche Straßenbiografie
Die Denglerstraße gehört zu dem großflächigen Mietshausbau, mit dem Fürth den steigenden Wohnungsbedarf des späten 19. Jahrhunderts beantwortete. Die heutige Gruppe Denglerstraße 2, 4 und 6 ist nach dem Denkmalinventar die südliche Zeile jener vier parallelen Gebäudereihen, die Georg Kißkalt 1898/99 entwarf.
Das Ensemble verband viergeschossige Häuser mit verschiedenen Backsteinfarben, Sandsteinrahmungen und eingeplanten Einfahrten. Die Fassadengestaltung verlieh einem funktionalen Wohnungsbau einen gemeinschaftlichen Charakter. Sie zeigt, dass auch das Wohnen von Beschäftigten und ihren Familien Teil der repräsentativen Stadterweiterung war.
Eine nächste Forschungsschicht liegt hinter den Fassaden: Wer zog zuerst ein, wie änderten sich Familiengrößen, Beschäftigungen und Mietverhältnisse? Solche Fragen sind noch nicht durch das Baudenkmal allein beantwortet. Sie verlangen den Vergleich von Melde- und Adressregistern mit den tatsächlichen historischen Nummerierungsphasen.
Quellenkritischer Hinweis: Die bauhistorische Einheit belegt nicht die Identität von Bewohnern oder Eigentümern über spätere Jahrzehnte.
Thematische Verbindungen – keine automatischen Haus- oder Personenidentitäten.
Quellenprofil mit Adressgeschichte
1898 zu Ehren der Fürther Stifterin Katharina Margaretha Salome Dengler (1796–1882) benannt. Ihre Stiftung unterstützte Konfirmanden und verarmte Witwen.
Zur Adressgeschichte liegen 1 Quellenbeobachtungen im Forschungsbestand vor; 1 ausgewählte Belege sind in diesem Straßenprofil erschlossen, darunter Nennungen aus 1901 bis 1901. Die Nennungen dokumentieren historische Adressen und Nutzungen, nicht automatisch den Fortbestand desselben Gebäudes.
Namentlich erschlossen sind unter anderem Georg Wüstendörfer [Journalist] (1901, Hausnummer p, Journalist). Die jeweilige Rolle als Bewohner, Gewerbetreibender oder Eigentümer muss anhand der einzelnen Quelle unterschieden werden.
1898
Viergeschossige Mietshauszeile, Backstein und Sandstein; nach Denkmallistenwiedergabe durch Georg Kißkalt errichtet.
BaugeschichtsquelleBayerische Denkmalliste in Sekundärwiedergabe, D-5-63-000-176
Historische Adressnennung ist kein automatischer Nachweis für Eigentum, Wohnsitz oder ein heute erhaltenes Gebäude.
Nachgewiesen im städtischen Großdruck-Stadtplan 2019 · PDF-Seite 3. Ein Nachweis von 2019 ist kein amtlicher Erstbenennungsbeschluss und kein bestätigter aktueller 2026er Straßenstatus. Zur Gesamtliste von 2019 →
Archivische Hausbelege sind datierte Quellen-Nennungen. Eine heutige Identität, Eigentümerschaft oder durchgehende Bewohnung ist daraus nicht automatisch ableitbar.
Georg Wüstendörfer [Journalist]
Journalist
Wohnbeleg laut Klassifikation
Quellenknoten H-00586
Historischen Quellenverweis ansehenDiese Angaben stammen aus denkmalpflegerischen und lokalen Gebäudebeschreibungen. Sie bilden eine getrennte Quellengattung gegenüber den historischen Personen-/Hausbelegen.
Baualter: 1898
Viergeschossige Mietshauszeile, Backstein und Sandstein; nach Denkmallistenwiedergabe durch Georg Kißkalt errichtet.
Bayerische Denkmalliste in Sekundärwiedergabe, D-5-63-000-176
GebäudequelleZum 1. Januar 1890 traten in Fürth geänderte Straßennamen und Hausnummern in Kraft. Ältere Nummern dürfen deshalb nicht anhand der Ziffer allein mit neueren verbunden werden. Mehr zur Nummernreform.
Forschungsstand 11. Oktober 2026 · 1 erfasste Quellenbeobachtungen (nicht gleichzusetzen mit einzelnen Gebäuden).