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Historisches Fürther Straßenlexikon

Schützenhof

Warum heißt die Straße so?

Die Bezeichnung ist überliefert; wer oder was der Namensgeber war, ist noch nicht ausreichend nachgewiesen.

Ausführliche Straßenbiografie

Ein Seifenhändler als Brücke zur kommunalen Selbstverwaltung

Der Schützenhof erscheint als historische Fürther Adresse in den Registern des späten 19. Jahrhunderts. Hinter diesem Ort lässt sich bereits eine konkrete Person mehrfach belegen: Alexander Angerer tritt 1891 als Seifenhändler und Distriktsvorsteher an der Nummer 11 auf. Ein weiterer Quellenbeleg von 1893 wiederholt Namen und Funktion.

Diese beiden datierten Beobachtungen machen eine fortlaufende lokale Rolle plausibel, ohne dass sich daraus schon eine vollständige Laufbahn oder eine gesicherte Eigentümergeschichte ergibt. Ein Distriktsvorsteher verband gewerbliche Erfahrung mit Aufgaben der kommunalen Verwaltung. Seine möglichen Verbindungen zu anderen Fürther Ämtern und Familien sind ein klar umrissener Forschungsauftrag.

Die genaue historische Anlage des Schützenhofs sowie seine Benennung lassen sich mit den wenigen bisher erschlossenen Beobachtungen noch nicht abschließend erzählen. Alte Lagepläne und städtische Verwaltungsakten müssen die Nennung Schützenhof 11 mit dem jeweiligen Hof, Gebäude und späteren Straßenverlauf verknüpfen.

Quellenkritischer Hinweis: Angerer 1891 und 1893 sind zwei Beobachtungen mit gleichem Namen und Beruf; eine uneingeschränkte Lebenslauf- oder Eigentumsidentität ist damit noch nicht bewiesen.

Weitere Straßen dieser Geschichte

Thematische Verbindungen – keine automatischen Haus- oder Personenidentitäten.

Die Biografie dieser Straße

Adressbelege vorhanden – Namensgeschichte offen

Schützenhof ist im Fürther Straßenbestand nachgewiesen. Wann und mit welchem Beschluss die Benennung erfolgte, lässt sich aus den derzeit zugeordneten Quellen noch nicht sicher erklären.

Zur Adressgeschichte liegen 13 Quellenbeobachtungen im Forschungsbestand vor; 12 ausgewählte Belege sind in diesem Straßenprofil erschlossen, darunter Nennungen aus 1891 bis 1899. Die Nennungen dokumentieren historische Adressen und Nutzungen, nicht automatisch den Fortbestand desselben Gebäudes.

Namentlich erschlossen sind unter anderem Alexander Angerer (1891, Hausnummer 11, Seifenhändler; Distriktsvorsteher); Alexander Angerer (1893, Hausnummer 11, Seifenhändler; Distriktsvorsteher). Die jeweilige Rolle als Bewohner, Gewerbetreibender oder Eigentümer muss anhand der einzelnen Quelle unterschieden werden.

Menschen aus den historischen Quellen

  • 1891: Alexander Angerer, Schützenhof 11 – Seifenhändler; DistriktsvorsteherBeleg
  • 1893: Alexander Angerer, Schützenhof 11 – Seifenhändler; DistriktsvorsteherBeleg

Historische Adressnennung ist kein automatischer Nachweis für Eigentum, Wohnsitz oder ein heute erhaltenes Gebäude.

Nachgewiesen im städtischen Großdruck-Stadtplan 2019 · PDF-Seite 6. Ein Nachweis von 2019 ist kein amtlicher Erstbenennungsbeschluss und kein bestätigter aktueller 2026er Straßenstatus. Zur Gesamtliste von 2019 →

Historisch belegte Hausadressen

Archivische Hausbelege sind datierte Quellen-Nennungen. Eine heutige Identität, Eigentümerschaft oder durchgehende Bewohnung ist daraus nicht automatisch ableitbar.

Hausnummer 11 (1891)

Alexander Angerer

Seifenhändler; Distriktsvorsteher

Wohn-/Berufsbezug gemischt; Wohnstatus einzeln prüfen

Quellenknoten H-02409

Historischen Quellenverweis ansehen

Hausnummer 11 (1893)

Alexander Angerer

Seifenhändler; Distriktsvorsteher

Wohn-/Berufsbezug gemischt; Wohnstatus einzeln prüfen

Quellenknoten H-04029

Historischen Quellenverweis ansehen

Warum die Quellenphasen wichtig sind

Zum 1. Januar 1890 traten in Fürth geänderte Straßennamen und Hausnummern in Kraft. Ältere Nummern dürfen deshalb nicht anhand der Ziffer allein mit neueren verbunden werden. Mehr zur Nummernreform.

Forschungsstand 11. Oktober 2026 · 13 erfasste Quellenbeobachtungen (nicht gleichzusetzen mit einzelnen Gebäuden).