Fürther Gaststätten · Historische Personen
Andreas Weigmann
Wirt und Gastgeber des „Goldenen Schwan“ am Marktplatz. Die 1819er Liste nennt ihn beim Gasthof 2. Klasse und bei einer Weinschenke, jeweils an der alten Haus-Nr. 229. Familiennetz identifiziert Andreas Weigmann (1759–1823), zwei Ehen und 19 namentlich rekonstruierte Kinder. Der nächste belegte Familienzweig führt zum…
Biografische Hinweise
Wirt und Gastgeber des „Goldenen Schwan“ am Marktplatz. Die 1819er Liste nennt ihn beim Gasthof 2. Klasse und bei einer Weinschenke, jeweils an der alten Haus-Nr. 229. Familiennetz identifiziert Andreas Weigmann (1759–1823), zwei Ehen und 19 namentlich rekonstruierte Kinder. Der nächste belegte Familienzweig führt zum Zinngießer und Händler Johann Andreas (1816–1892) und weiter zu Hermann Weigmann (1856–1950), dem späteren Bakteriologen und Milchwissenschaftler. Ein Findmittel von 1828 nennt Anna Elisabeth Weigmann als Gastwirtswitwe und führt eine Streitsache um eine Hofrait an Haus 229; die Zuordnung zur zweiten Ehefrau bleibt wahrscheinlich, aber nicht urkundlich abschließend bestätigt.
- Überlieferte Zeitabschnitte
- 1759 geboren; Ehe mit Anna Lorenz 1784; deren Tod 1801; zweite Ehe mit Anna Elisabetha Kimmel 1802; 1819 Gasthof und Weinschenke an Haus 229; 1823 gestorben. Sohn Johann Andreas (1816–1892), Zinngießer und Händler; Enkel Hermann Weigmann (1856–1950), Milchwissenschaftler. 1828 Witwen-/Hofraitspur im Findmittel. Haus-Nr. 225 erscheint später.
Beruf, Standort und Zusammenhänge
Alltags 1819: -EGER1819-030/-041,. Familiennetz: -1397/-1420, FK-242, Q470. Hermann: NDB 27 (2020), S. 605–607. Häuser/Bau: BAU-G-00751 / D-5-63-000-839 als räumlicher Prüfanker, keine Hausnummernkonkordanz. Firmen: Weigmann-Namen als getrennte Gewerbespuren prüfen.
Ausführliche Biografien
- Historische Biografie
Andreas Weigmann: Wirt, Familienvater und das Haus am Marktplatz
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Weitere Fragen zur historischen Person
Die Familienangaben beruhen auf einer publizierten Kirchenbuch-/Familienrekonstruktion; die Originalmatrikel wurden nicht selbst eingesehen. Das Archivportal verzeichnet 1828 einen Vorgang, nicht dessen Ausgang. Anna Elisabeths Identität bleibt wahrscheinlich, aber nicht abschließend bewiesen. Alte Haus-Nr. 229/225 nicht ohne Konkordanz auf Marktplatz 2 übertragen.
Quellen und Literatur
Eger-Liste 1819, Scan 81; Familiennetz Q470; StAN LG Fürth 165, Q477 (Findmittel); NDB 27 (2020), S. 605–607; Bau D-5-63-000-839 als Prüfspur.
Quellennachweise beziehen sich auf die genannten Jahresbelege. Sie beweisen keine lückenlose Eigentums- oder Betriebsfolge.