Medizingeschichte · Forschung v227
Friedrich Theodor Eduard Lehmus
Fachbiografische Quellen vorhanden
Die historische Namensnennung wird mit bestehenden Quellen und einem bereits angelegten Personenprofil abgeglichen. Das ist keine automatische Zusammenführung unterschiedlicher Identitäten.
- Historische Namensform
- Lehmus, Friedrich Theodor Eduard
- Erster Quellenhinweis
- 1837
- Letzter Quellenhinweis
- 1870
- Chronologieeinträge
- 2
Biografischer Forschungsentwurf
Friedrich Theodor Eduard Lehmus ist in der Fürther Medizin- bzw. Gesundheitsforschung als historische Person beziehungsweise namentliche Berufsbeobachtung erfasst. Für 1837 ist in der überlieferten Quelle die Funktion „Pfarrer; Gründung einer Kleinkinderschule / Kinderbewahranstalt in der Königsstraße“ genannt. Der zugehörige historische Ort lautet in der Quelle „Fürth, Königsstraße (Hausnummer offen)“. Weitere einzelne Einträge sind unter anderem für 1866 erfasst. Die Belege dokumentieren die genannten Jahre; ununterbrochene Tätigkeit zwischen ihnen ist damit nicht automatisch bewiesen. Ergänzende biografische Forschung des Masterbestands: Friedrich Theodor Eduard Lehmus war Pfarrer in Fürth. 1837 eröffnete er in der Königstraße 110 eine Kleinkinderbewahranstalt, die anfangs dreißig Kinder aufnahm. Damit unterstützte er Familien in einer von gewerblicher Arbeit geprägten Stadt. 1851 gründete er einen Armen- und Krankenverein. Sein Engagement verbindet frühe Kinderbetreuung mit organisierter Fürsorge für arme und kranke Menschen. Lehmus lebte von 1806 bis 1890. Seine Tochter Emilie Lehmus studierte später Medizin in Zürich und wurde Ärztin. Die pädagogikhistorische Darstellung der Universität Zürich belegt sowohl die Fürther Einrichtungen als auch diesen familiären Zusammenhang. Forschungsgrenze: Friedrich Theodor Eduard Lehmus war Pfarrer und Fürsorgeorganisator, NICHT Arzt; Beziehungen zur Tochter Emilie einzeln belegen.
Erweiterter biografischer Quellenabgleich
Einordnung: Indirekt aus FürthWiki-Artikel Emilie Lehmus und lokaler Historikerpublikation. Diese quellengebundene Forschungsergänzung ist kein abgeschlossener Personennachweis und ersetzt keine Originalakten.
Fürther Pfarrer, Vater von Emilie Lehmus; ein Verbindungsknoten zu Kinderbewahranstalt, Armen- und Krankenfürsorge, Felddiakonie und Straßenbenennung, kein Arzt.
- Emilie Lehmus wird in FürthWiki als Tochter des Pfarrers Friedrich Theodor Eduard Lehmus beschrieben. Die Lehmusstraße ist laut Darstellung nach dem Vater und seinen städtischen Fürsorgeleistungen benannt. · FürthWiki-Quellenbeleg · Quelleneinordnung: Familien- und Straßenhinweis aus lokalhistorischer Forschung
- Ein lokaler Altstadtvereinsbeitrag nennt 1837 seine Kinderbewahranstalt, Armen- und Krankenverein und Hilfen bei Verwundeten in den Kriegen 1866/70. · FürthWiki-Quellenbeleg · Quelleneinordnung: Lokalhistorische Fachpublikation mit Anmerkungen
Weitere biografische Verbindungen: Emilie Lehmus
Offene Prüfung: Eine Rolle in Krankenfürsorge ist keine ärztliche Berufsqualifikation. Vater und Tochter getrennt nach Funktionen und Lebensorten führen.
Quelle: FürthWiki (Autorengemeinschaft); Textlizenz CC BY-SA, soweit auf der betreffenden Seite nicht anders angegeben. Die Angaben wurden in eigener Formulierung zusammengefasst und quellenkritisch ergänzt. Eine Freigabe von Abbildungen ist damit nicht verbunden.
Historische Berufe und Aufgaben
- Pfarrer; Gründung einer Kleinkinderschule / Kinderbewahranstalt in der Königsstraße
- Vorstand der evangelischen Felddiakonie; im Pfarrhaus St. Michael wurden Verwundete und Kranke aufgenommen
Erfasste Anschriften und Orte
- Fürth, Königsstraße (Hausnummer offen)
- Fürth, Pfarrhaus St. Michael
Wohnung, Praxis, Institution und historischer Baukörper werden gesondert geprüft; vor 1890 gilt besondere Vorsicht bei Hausnummern.
Quellenkritik und offener Prüfauftrag
Friedrich Theodor Eduard Lehmus war Pfarrer und Fürsorgeorganisator, NICHT Arzt; Beziehungen zur Tochter Emilie einzeln belegen.
Nächste Originalprüfung
Primäre Jahrgangs-/Adressbuchseite auf Namen, Beruf und Adresse prüfen; anschließend Geburt, Tod, Familie und eventuelle Praxis-/Hausbeziehungen über Registerakten belegen.
Quellen und Digitalisate
Quellenverweise stammen aus dem Fachmaster und den ergänzenden Fachrecherchen. Nicht jede genannte Originalseite wurde erneut unabhängig eingesehen.