Familiengeschichte

Lotte Fridman - von der Fürther Stifterfamilie ins schwedische Exil

Lotte Krautheimer wurde 1909 in Fürth als Tochter des Kaufmanns Nathan Krautheimer und der Stifterin Martha Krautheimer geboren. Die Familie stand durch die Krautheimer-Krippe mit der Geschichte der Säuglingsfürsorge in Verbindung. Lotte erhielt nach biografischen Darstellungen eine Ausbildung im Bereich der Säuglingspflege.

1934 emigrierte sie nach Schweden. Später war sie unter mehreren Ehenamen bekannt, darunter Grünberg, Israelski und Fridman. Als Berufsangaben nennen biografische Nachschlagewerke Hauswirtschaft und Handel. Lotte starb 2005 in Stockholm. Ihr Lebensweg ist vor allem Teil der Fürther Familien- und Exilgeschichte; die medizinische Verbindung liegt in ihrer Ausbildung und dem sozialen Engagement ihrer Herkunftsfamilie.

Lottes Lebensweg verlief anders als der ihrer Schwester Sophie. Die Familienübersicht der Deutschen Biographie nennt als Geburtsdatum den 15. Juni 1909 in Fürth und die Emigration nach Schweden 1934. Als Berufsbezeichnungen erscheinen Hauswirtschafterin und Handelsvertreterin; der spätere Nachname Fridman folgt auf die Ehenamen Grünberg und Israelski. Für das Personenregister sind diese Varianten wichtig, weil sich unter ihnen unterschiedliche Dokumente derselben Frau finden können. Lotte starb 2005 in Stockholm. Der Bezug zur Medizingeschichte ist ihre Herkunft aus der Stifterfamilie Krautheimer; eine ärztliche Laufbahn lässt sich nicht daraus ableiten.

Weitere Lebensgeschichten

Quellen und Literatur

  1. https://www.deutsche-biographie.de/dbo086663.html
  2. https://www.deutsche-biographie.de/gnd120309521.html?language=de

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