Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Isaak Apfelbaum
Stadt Fürth · auch bekannt als: Isaac Apfelbaum, Isaak Alexander
Biografie
Isaak Apfelbaum, zuvor mit dem Familiennamen Alexander geführt, wurde am 6. Juli 1816 in Fürth geboren und starb dort am 29. Dezember 1875. „Jüdisch in Fürth“ bezeichnet ihn als Sohn Josua Lazarus Alexanders und Kindel Karoline Ringleins. Am 9. November 1847 heiratete er Miriam Marie beziehungsweise Marianne Liebschütz. Die Hausgeschichte zur Lilienstraße hält ausdrücklich fest, dass Isaak kinderlos starb.
Er arbeitete zunächst als Spiegelglasfacettierer und später als Güterschaffer und Frachtfuhrwerkbesitzer. Den Bauplatz des damals als Lilienstraße 13 geführten, späteren Anwesens Lilienstraße 7 kaufte er am 27. September 1861 für 805 Gulden. Nach seinem Tod kam das Areal an Löb Apfelbaum. Der bereits im Projekt vorhandene Gewerbeanker der 1850 er Jahre und die spätere Güterschafferei werden quellengetrennt geführt; der Datensatz nennt 1861 als Berufsangabe, nicht zwingend als erstmaligen Beginn jeder Güterbeförderung.
Die Wohnangaben des Ji F-Datensatzes reichen von Ludwig-Erhard-Straße 13 über Kohlenmarkt 4 und Königstraße 77 bis Schwabacher Straße 33. Sie sind datierte Registerauszüge und bilden keine neu eingesehene Meldekarte. 1876 entstand aus dem Nachlass gemeinsam mit der Witwe die Brautstiftung mit 17. 142 Mark. Die Stiftung nach Isaaks Tod ist keine spätere Lebenshandlung des Verstorbenen.
Quellenkritik und offene Fragen: Ji F wurde als fachliche Datensammlung gelesen, die zitierten Geburts-, Ehe- und Sterberegister nicht. Die dort gedruckte Bürgerrechtsangabe 23. 07. 1747 ist mit 1816 Geburt unvereinbar und wird nicht übernommen oder still zu 1847 korrigiert. Kinderlosigkeit und Löbs ausdrücklich benannte Vaterschaft Lippmanns schließen die frühere Isaak-Vaterhypothese aus. Historische Hausnummern dürfen nicht mit heutigen Lilienstraßen verwechselt werden.