V245-001 · 1690-1700 · Bau und Gewerbe
Frühes Apothekenhaus des Moses Löb
Gisela Naomi Blume datiert den zweigeschossigen als Apotheke errichteten Bau auf 1690-1700 und nennt den Judenleibarzt Moses Löb als Bauherrn.
Weiter zu prüfen: Spätere Hausnummer nur historischer Locator, kein Nachweis eines erhaltenen Baukörpers.
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V245-002 · 1717 · Kartografie
Dompröpstisches Haus 176 im Vetterplan
Der Vetterplan bezeichnet das Gebäude als neues Haus 176 und als Apotheke des Moyses Löw.
Weiter zu prüfen: Eine Nennung 1717 beweist nicht, dass der in der Forschung um 1701 gestorbene Moses Löb 1717 noch lebte oder selbst tätig war.
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V245-003 · 1723 · Familien- und Erbrecht
Joseph Engel, Samuel Moses und Hinele
Blume führt einen Rechtsvorgang von 1723 mit Joseph Engel, Samuel Moses und Hinele an. Hinele wird als Tochter eines Moses Arzt und Ehefrau Samuels bezeichnet.
Weiter zu prüfen: Die schwierige überlieferte Rechtsformulierung belegt nicht für alle Genannten die Berufsausübung als Apotheker; Verwandtschaft und Besitzanteile original prüfen.
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V245-004 · 1738 · Eigentum
Samuel Moses als alleiniger Hausbesitzer
1738 nennt Blume den Apotheker Samuel Moses als alleinigen Besitzer des Hauses.
Weiter zu prüfen: Mit der Nennung als Eigentümer ist kein taggenauer Betreiberwechsel belegt.
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V245-005 · 1772 · Erbfolge
Kayla/Chaja Hirsch erbt 1772
Die Grundaktenrekonstruktion von Blume nennt Kayla, auch Chaja, Hirsch als 1772 erbberechtigte Tochter Samuel Moses. Ihr Lebensrahmen wird etwa 1740-1788 angegeben.
Weiter zu prüfen: Gesamtmaster v242 und v243 nennen dagegen 1790 als Erbjahr. Die Nennung 1790 passt nicht zum angegebenen Todesjahr 1788; Originalgrundakt statt stiller Korrektur prüfen.
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V245-006 · 1797 · Eigentumsverkauf
Hirsch Isaak verkauft das Haus
Laut Blume veräußerte Hirsch Isaak, Ehemann der verstorbenen Kayla/Chaja und selbst Apotheker, 1797 das Haus.
Weiter zu prüfen: Die Verkäuferrolle 1797 ist nicht mit der Fortführung des alten Apothekenbetriebs bis 1797 gleichzusetzen.
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V245-007 · 16.05.1803 · Institutioneller Status
Polizeibericht zur gemeinen Judenschaft
Die Polizeidirektion soll der Ansbacher Medizinaldeputation 1803 berichtet haben, die Mohrenapotheke gehöre der gemeinen Judenschaft.
Weiter zu prüfen: Hier ist die Aussage über die Apotheke von Besitz und Nutzung des einzelnen Hauses Mohrenstraße 12 zu unterscheiden; die genannte Behördenakte fehlt noch.
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V245-008 · 29.05.1850 · Eigentumswechsel
Joel Goetz erwirbt das Haus
Joel Goetz, in der Quelle als Ausschnittwarenhändler beschrieben, erwarb das Haus für 4.200 Gulden.
Weiter zu prüfen: Hauskauf ist kein Nachweis, dass Goetz Apotheker oder Betreiber der Apotheke war.
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V245-009 · nach 1863 bis vor 1890 · Familien- und Hausgeschichte
Familie Goetz als Hauseigentümer
Nach Joel Goetz nennt die Forschung seine Witwe Nanny, ihren Sohn Emanuel und schließlich Julius Goetz in der Hausnachfolge.
Weiter zu prüfen: Die genauen Erb- und Übergangsdaten sind nicht alle angegeben. Eigentum, Verwandtschaft und Arzneiberuf getrennt halten.
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V245-010 · vor 1970 · Baukörper
Altes Apothekenhaus nicht erhalten
Blume berichtet, dass das historische Haus Mohrenstraße 12 vor 1970 abgebrochen wurde.
Weiter zu prüfen: Ein heutiges Gebäude in der Straße darf nicht als ursprünglicher Apothekenbau von 1690-1700 abgebildet werden.
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