Stadt Fürth

Forschungsdokumentation · Stand 18. Oktober 2026

Medizingeschichte im Quellenvergleich

18 einzeln zugeordnete FürthWiki-Beobachtungen zu Menschen, Krankenhäusern und medizinischen Bauten in Fürth.

Person, Anschrift, Institution und Baukörper sind voneinander zu unterscheiden. Die Quellenhinweise ergänzen den Forschungsstand, ersetzen aber keine Originalakten.

Menschen

V230-001 · 1888–1936

Walther Weigeldt – Lebensweg

FürthWiki nennt als Lebensdaten den 10. Oktober 1888 in Leipzig und den 16. Februar 1936 in Fürth. Promotion 1913, Habilitation 1923 und außerordentliche Professur 1928 verweisen auf seine Leipziger Laufbahn.

Quellenkritik: Die Namensreihenfolge Rudolf Walther / Walther Rudolf wechselt in den Darstellungen. Nur eine historisch identifizierte Person; Registerakten bleiben zu prüfen.

Verbundene Dossiers: medbau-007

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V230-002 · 1931–1933

Weigeldt – Fürther Klinikfunktionen

Im Zusammenhang mit dem Neubau von 1931 übernahm Weigeldt die Innere Klinik. Die Nachfolge Jakob Franks in der ärztlichen Krankenhausleitung im März 1933 ist davon zu unterscheiden.

Quellenkritik: Ein Dienstantritt am 23. Juli 1931 und eine Leipziger Beurlaubung ab September 1931 können verschiedene Vorgänge sein. Personalakten gegenlesen.

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V230-003 · 1923–1925

Weigeldt – Familienbeziehungen

FürthWiki nennt Helmut und Eckart Weigeldt als Söhne des Arztes und gibt ihre Geburtsdaten an.

Quellenkritik: Familiäre Erwähnungen sind kein Nachweis eigener ärztlicher Berufe; keine neuen Ärzteidentitäten anlegen.

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V230-004 · vor 1936

Weigeldt – letzter Wohnort

FürthWiki führt die historische Straßenbezeichnung Adolf-Hitlerstraße 54 als letzten Wohnort des Arztes.

Quellenkritik: Historische Straßenbezeichnung nur im Quellenkontext; nicht ungeprüft einer heutigen Adresse, einer Praxis oder einem Klinikgebäude gleichsetzen.

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Nathanstift

V230-005 · 1909

Fritz Midas – Säuglingsabteilung

Nach FürthWiki leitete Dr. Fritz Midas bei Eröffnung des Nathanstifts die 19 Betten umfassende Säuglingsabteilung.

Quellenkritik: Eine weitere Aktennennung aus 1914 zur Armenmedizin belegt weder eine durchgehend ausgeübte Doppelstelle noch eine zweite Person.

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V230-006 · 1907–1909

Externe Fachberater der Stiftung

Heinrich Finkelstein aus Berlin und Arthur Schlossmann aus Dresden werden als externe Berater bei der Konzeption des Nathanstifts genannt.

Quellenkritik: Beratung aus anderen Städten ist kein Nachweis einer Fürther Niederlassung oder einer Tätigkeit als Nathanstift-Hausarzt.

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V230-016 · 1907–1919

Milchpavillon und Säuglingsfürsorge

Zum Nathanstift gehörte ein vom Haupthaus unterscheidbarer Milchpavillon mit Säuglingsfürsorge und Milchabgabe. Die Krautheimerkrippe wird ab 1919 als verbundenes Kinderhaus beschrieben.

Quellenkritik: Milchpavillon, Nathanstift-Hauptbau und Krautheimerkrippe nicht als einen Baukörper zählen.

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Israelitisches Hospital

V230-007 · 1935

Rückgebäude mit Wäscherei

Das rückwärtige Hofgebäude des Hospitals an der Theaterstraße wurde nach FürthWiki 1935 ersetzt. Im Neubau befanden sich eine Wäscherei sowie Räume für das Personal.

Quellenkritik: Das Hofgebäude ist baulich vom Hauptbau des Jahres 1846 zu trennen; originale Bauakte und Pläne prüfen.

Verbundene Dossiers: medbau-001

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V230-008 · 1864–1927

Mehrere Bau- und Modernisierungsphasen

FürthWiki beschreibt eine Aufstockung 1864, einen Brandschaden 1895, einen Operationssaal 1910 und Heizungs- beziehungsweise Röntgenmodernisierungen 1927.

Quellenkritik: Einzelne Umbauphasen nicht als ein Bauprojekt zusammenfassen; Angaben von 1927 und 1929 anhand zeitgenössischer Quellen unterscheiden.

Verbundene Dossiers: medbau-001

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V230-009 · 1842–1846

Beteiligte am Hospitalbau

Zu Planung und Ausführung werden Wilhelm Ney, Georg Kapeller beziehungsweise Cappeller, Maurermeister Konrad Jordan und Zimmermeister Jakob Rietheimer genannt. Fertigstellungsanzeige und Einweihung liegen 1846.

Quellenkritik: Planer, Bauleiter und ausführende Handwerker sind unterschiedliche Rollen. Originalgenehmigung und Bauakten überprüfen.

Verbundene Dossiers: medbau-001

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V230-010 · um 1653

Frühes Hekdesch am Friedhof

FürthWiki verortet das ältere jüdische Hospital an der Rednitzstraße 28. Eine weitere lokalhistorische Darstellung nennt dagegen die Nummer 26.

Quellenkritik: Die abweichenden Hausnummern sind ein offener Adresskonflikt, kein Beleg für zwei Gebäude. Historische Nummerierung und Parzelle müssen geprüft werden.

Verbundene Dossiers: medbau-002

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V230-011 · 17. Jahrhundert

Berufsrollen im älteren Hospital

FürthWiki nennt für das alte jüdische Hospital einen jüdischen Arzt, einen christlichen Wundarzt und eine jüdische Hebamme.

Quellenkritik: Die Quelle nennt an dieser Stelle keine Personennamen; deshalb weder drei neue Menschenprofile noch eine sichere Stellenchronologie ableiten.

Verbundene Dossiers: medbau-002

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V230-012 · 1904–1907

Michael Neuberger – mehrere Aufgaben

Michael Neuberger erscheint im Zusammenhang mit dem Hospital als Vorsänger, Verwalter und Schochet.

Quellenkritik: Die Rollen dürfen nicht als ärztliche Tätigkeit oder Krankenhausdirektion missverstanden werden.

Verbundene Dossiers: medbau-001

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V230-013 · 1938–1943

Medizinische Versorgung unter NS-Verfolgung

Die FürthWiki-Darstellung beschreibt die besondere Beanspruchung der jüdischen Krankenversorgung ab 1938, verbliebene Patienten 1942 sowie die erzwungene Schließung 1943 und spätere Hilfslazarettnutzung.

Quellenkritik: Zeitpunkt und Art der Übernahme, einzelne Patientenschicksale und Personalrollen müssen durch Originalakten getrennt geprüft werden.

Verbundene Dossiers: medbau-001

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Altes Stadtkrankenhaus

V230-014 · 1827–1830

Baupersonen der Schwabacher Straße

Für das ältere christlich-städtische Krankenhaus nennt FürthWiki unter anderem Kreisbaurat Keim, Bauinspektor Erdinger, Johann Heinrich Jordan und Georg Herrlein. Baubeginn 1828, Einweihung 1830.

Quellenkritik: Planung, Aufsicht und handwerkliche Ausführung nicht zu einer pauschalen Architektenrolle verschmelzen.

Verbundene Dossiers: medbau-003

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V230-015 · 1816–1931

Drei städtische Versorgungsstandorte

Das Spital beziehungsweise Armenhaus an der Pegnitzstraße 13/15, das Krankenhaus an der Schwabacher Straße 51 und der Neubau an der Jakob-Henle-Straße 1 gehören zu unterschiedlichen Standortphasen.

Quellenkritik: Es handelt sich nicht um drei Namen desselben Baukörpers. Die historischen Adress- und Funktionsübergänge einzeln belegen.

Verbundene Dossiers: medbau-003 · medbau-006 · medbau-007

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V230-018 · 1830–1889

Frühe Kranken- und Pfründnerversorgung

FürthWiki beschreibt beim Krankenhaus von 1830 eine anfängliche Kapazität von 30 Krankenbetten und 100 Pfründnerplätzen; als erster Arzt wird Dr. Pickel erwähnt.

Quellenkritik: Die genannten Kapazitäten sind zeitbezogene historische Angaben, keine durchgehende Bettenzahl. Namensidentität von Pickel gesondert prüfen.

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Quellen und Bildrechte

V230-017 · um 1930 und andere Jahre

Historische Krankenhausbilder

FürthWiki erschließt eine Abbildung Weigeldts und zahlreiche historische Krankenhausbilder als mögliche Bildquellen.

Quellenkritik: Die Textlizenz gilt nicht automatisch für jede Datei. Vor Veröffentlichung Motiv, Fotograf, Urheberrechtsstatus und Einzeldatei-Lizenz prüfen.

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